Seit einigen Jahren laden die Erzählerinnen der Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" Märchenfreunde und die Freunde jüdischer Kultur in die ehemalige Synagoge nach Oberdorf ein. Dort erzählen sie witzige, melancholische und religiöse Märchen aus der reichen jüdischen Märchentradition. Begleitet werden sie dabei von Peter Epple, der die Stimmung der Märchen mit seinem Akkordeon aufgreift.
In diesem Jahr laden Ute Hommel, Ingrid Raschka und Helga Schwarting am Freitag, 19. Juni um 19 Uhr zu einem Märchenabend ein. Unter dem Titel "Warum die Taube das Ölblatt nahm" können sich die Gäste an den jüdischen Märchen erfreuen. In der Pause besteht Gelegenheit, jüdisches Gebäck und koscheren Wein zu probieren. Außerdem kann die sehr interessante Ausstellung in der ehemaligen Synagoge besichtigt werden. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Märchenhaftes für den Gaumen
Bei der Bopfinger Märchennacht wird den Gästen nicht nur Märchenhaftes für die Ohren geboten. In der Pause bewirten die Märchenerzählerinnen meist mit leckerer Erdbeerbowle und Sekt. Dazu gibt es die mittlerweile schon berühmten Mandelecken von Carmen Stumpf und den pikanten Lauchkuchen von Ute Hommel. Immer wieder werden wir nach den Rezepten gefragt. Hier sind sie:
Rezept für Mandelecken
Knetteig aus 400g Mehl
150g Butter
100g Zucker
2 Eiern
1 Vanillezucker
1 Teel. Backpulver
Belag: 200g Butter
150g Honig
1 Vanillezucker miteinander aufkochen und
400g gehobelte Mandeln unterrühren
bei 160° Umluft ca 20 Minuten backen
150g Butter
100g Zucker
2 Eiern
1 Vanillezucker
1 Teel. Backpulver
Belag: 200g Butter
150g Honig
1 Vanillezucker miteinander aufkochen und
400g gehobelte Mandeln unterrühren
bei 160° Umluft ca 20 Minuten backen
Lauchkuchen
(Menge
für eine Quiche-oder Springform, für ein Blech jeweils die doppelte Menge)
Mürbteig:
250
g Mehl
½
TL Salz
125
g Butter in Flocken
1
Ei
Belag:
600
g Lauch
100
g Zwiebeln
2 EL Olivenöl
Salz. Pfeffer, Muskat
150
g saure Sahne
2
Eier
100
g geriebenen Käse
3
EL feingehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch...)
Kräutersalz
Fett
für die Form
Mürbteig
zubereiten, mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Lauch
und Zwiebeln in Streifen schneiden. Beides in Olivenöl andünsten und mit Salz.
Pfeffer und Muskat würzen.
Eine Springform (bzw. ein Blech) ausfetten, den
Teig ausrollen, in die Form legen und einen Rand hochziehen. Den Teig mehrmals
einstechen. Den Backofen auf 200 ° vorheizen.
Die
saure Sahne mit den Eiern und dem Käse verrühren. Die Kräuter darunterheben und
das Ganze mit Kräutersalz und Pfeffer* abschmecken.
Den
Lauch auf den Teigboden verteilen und die Eiersahne darübergießen. Die Quiche
40 bis 45 Minuten backen.
·
Da
ich es gern etwas schärfer mag, würze ich auch noch mit Kümmel und wenigen
getrockneten Pfefferschoten.
Guten
Appetit wünscht die Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen
Saisoneröffnung für Märchenzelt
Vom 22. bis 25 Mai ist für das
Märchenzelt der Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“in diesem Jahr
Saisoneröffnung. Beim historischen „Meistertrunk“
in Rothenburg ob der Tauber kommt
es das erste Mal zum Einsatz.
. Mit dabei ist, wie im letzten Jahr auch schon, Walter
Richtscheid mit der Schnitzelbank. Er baut Bögen und Pfeile aus heimischen
Naturmaterialien. Auf dem Handwerkermarkt am Kirchplatz wird das Zelt zu finden
sein. Das Programm ist so bunt wie das Markttreiben. Bekannte und unbekannte
Märchen werden von Carmen Stumpf erzählt, gesungen und musikalisch umrahmt.
Immer wieder gibt es für die Kinder etwas zum Schauen oder sie werden mit in
die Geschichte einbezogen. Das Reliefbild aus Pappmachee, die Drachenkopfgeige,
Trommel, Flöten und Horn schmücken die Erzählungen aus.
Zum Seniorennachmittag in Neresheim
Am 21. Mai 2015 laden die Kirchengemeinden Neresheim
um 14 Uhr zum Seniorennachmittag in das evangelische Gemeindehaus
ein. Gleich zu Anfang erzählt Carmen Stumpf Märchen von Sonne, Licht und
Wärme. Und auch die Lieder, die gemeinsam gesungen werden handeln von
Sonne, Licht und Wärme. Michael Weinzettel begleitet den Gesang. Nach einer
Stunde mit märchenhaftem Programm klingt der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen
aus.
„Schick mich auf den Weg“ „Märchenbrunnen“ zum 15. Mal in Bopfingen
„Wege sind im Märchen nicht nur äußere, sondern auch immer
innere Wege, Wege zu sich selbst und zur Selbsterkenntnis!“ Mit diesem Hinweis
eröffnete Carmen Stumpf den Märchenabend der Erzählgemeinschaft Ostalb
„Märchenbrunnen“. Auch diese lange Bopfinger Tradition hat schon Wege
mitgemacht: Vom alten Rathaus Bopfingen, wo zum ersten Mal eine „Lange Nacht
der Märchen“ stattfand, zum Schulgebäude auf der Rückseite, weiter zur Schranne
und nun zum Museum im Seelhaus.
Mit dem chinesischen Märchen „Der Weg zur Sonne“ beschrieb
Carmen Stumpf die beschwerliche Reise einer jungen Mutter. Sie macht sich auf
den jahrzehntelangen Weg, um die Sonne zu suchen und zu ihrem Volk zu bringen.
Erst ihr Sohn kann die gewaltige Aufgabe erfüllen. Auch das kleine Mädchen
Wassilissa im gleichnamigen russischen Märchen muss eine gefährliche Aufgabe
bewältigen. Sie muss Feuer bei der bösen Baba Jaga holen, wird dabei
allerdings, wie Ute Fallscheer darlegte, von ihrer wunderbaren Puppe
unterstützt.
Einen ganz anderen Weg legt der Königssohn in dem Grimmschen Märchen vom Eisenhans zurück, Vom selbstsüchtigen Jungen, der nur seine eigenen Wünsche kennt, entwickelt er sich zu einem verantwortungsbewussten jungen Mann. So kann er den wilden Mann erlösen und bekommt nicht nur dessen Schätze, sondern auch die Hand der Königstochter.
Einen ganz anderen Weg legt der Königssohn in dem Grimmschen Märchen vom Eisenhans zurück, Vom selbstsüchtigen Jungen, der nur seine eigenen Wünsche kennt, entwickelt er sich zu einem verantwortungsbewussten jungen Mann. So kann er den wilden Mann erlösen und bekommt nicht nur dessen Schätze, sondern auch die Hand der Königstochter.
Dass Wege nicht immer nur zu einem Menschen hin, sondern
manchmal auch weg führen können, zeigt das nordamerikanische Märchen von der
Seehundfrau. Um ihr eigenes Leben zu retten, verlässt sie ihren Mann und kehrt
zurück in ihr nasses Element. Wasser spielt auch in dem orientalischen Märchen
von den zwei Teichen eine entscheidende Rolle. Kann es doch einen hässlichen,
alten Mann in einen jungen und schönen verwandeln und damit eine Prophezeiung
erfüllen. Mit dem reizenden Indianermärchen von den ersten Erdbeeren, die „so
süß schmecken wie jede Versöhnung!“ beendete Ute Hommel den Reigen der Märchen,
die auch die Zuhörer auf einen Weg um die ganze Welt mitnahmen. Die beiden
Musiker Veronika und Peter Eisenbarth griffen das Wegethema auch musikalisch
auf und ließen mit vielen verschiedenen Instrumenten Weisen aus vielen Ländern
und Regionen erklingen.
Märchen im Tiefen Stollen
Es hat sich herumgesprochen und macht sich an steigenden
Besucherzahlen bemerkbar: In der Walpurgisnacht am 30. April lädt die
Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“ in den Tiefen Stollen. Ein Zug reichte nicht aus, um die kleinen
und großen Märchenfreunde in das Bergwerk zu befördern, wo sie den Märchen „aus
der Unterwelt“ lauschen konnten.
Mit einem lauten „Glück auf!“ setzte sich der Zug in
Bewegung, um die erwartungsvollen Zuhörer in eine große Höhle zu bringen. Helga
Schwarting eröffnete den Märchenreigen mit dem österreichischen Märchen von den
weißen Katzerln. Sie helfen einem Mädchen, einen in einen Raben verzauberten
König und mit ihm das Königreich zu erlösen.
Überhaupt Katzen: Sie spielen in vielen Hexenmärchen eine
Rolle. In dem Märchen vom Spielmann und der Grafentochter verfolgen zwei Hexen
als struppige graue Katzen ein schönes Mädchen. Dem Spielmann gelingt es, das
Mädchen zu erlösen. Die Rolle des Erlösers übernimmt in der wahrhaft gruseligen
Geschichte von der schwarzen Katze ein Müllersgeselle. Er hackt der Katze die
Pfote ab und – siehe da – am nächsten Tag fehlt der Meisterin eine Hand. Da
suchte doch manches Kind vorsichtshalber Zuflucht auf Mamas oder Papas Schoß.
Ute Hommel erzählte das schöne Grimms Märchen vom Teufel mit
den drei goldenen Haaren, das vielen noch aus Kindertagen bekannt war. Aus dem
irisch/keltischen Märchenschatz hatte Ingrid Raschka eine Geschichte von einem
Cluricaun ausgesucht. Das sind kleine Wesen aus der Anderswelt, die dem glücklichen
Finder großen Reichtum bescheren können, wenn, ja wenn, er den kleinen Kerl
festhalten kann. Der versteht es aber meist, die Leute abzulenken und
verschwindet dann, ohne den Schatz zu hinterlassen. Auch das Märchen von der
Schwarzen Magie, die bereits ein kleines Mädchen beherrscht, entstammt dem
reichen keltischen Märchenschatz.
Den schaurig-schönen Geschichten lauschten nicht nur die
Kinder mit angehaltenem Atem. Die durch das Bergwerksteam liebevoll gestaltete
Umgebung, das flackernde Kerzenlicht, die geheimnisvollen Schatten, all das
trug viel zur Stimmung bei. Und so verging die Märchenstunde wie im Flug bis es
bei der Ausfahrt wieder hieß „Glück auf!“
"Schick mich auf den Weg" - Märchen vom Loslassen und Weggehen
Zum 15.Mal lädt die Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" zum Bopfinger Märchenabend ein. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 9. Mai 2015 um 20 Uhr im Museum im Seelhaus in Bopfingen.
Unter dem Motto "Schick mich auf den Weg" erzählen Friede Wallentin, Ute Fallscheer, Ute Hommel und Carmen Stumpf Märchen, in denen der Held oder die Heldin lange und gefahrvolle Wege auf sich nehmen müssen, um etwas zu erringen. Am Ende winkt nicht nur die Belohnung, sondern auch, wie im wirklichen Leben, ein Zugewinn an Erkenntnis und Weisheit. Die Erzählerinnen werden musikalisch begleitet von Veronika Eisenbarth und Peter Hoencke-Eisenbarth.
In der Pause wird bewirtet.
Karten gibt es im Vorverkauf für 9 € im Bücherregal, Hauptstr. 45 in Bopfingen oder um 10 € an der Abendkasse.
Unter dem Motto "Schick mich auf den Weg" erzählen Friede Wallentin, Ute Fallscheer, Ute Hommel und Carmen Stumpf Märchen, in denen der Held oder die Heldin lange und gefahrvolle Wege auf sich nehmen müssen, um etwas zu erringen. Am Ende winkt nicht nur die Belohnung, sondern auch, wie im wirklichen Leben, ein Zugewinn an Erkenntnis und Weisheit. Die Erzählerinnen werden musikalisch begleitet von Veronika Eisenbarth und Peter Hoencke-Eisenbarth.
In der Pause wird bewirtet.
Karten gibt es im Vorverkauf für 9 € im Bücherregal, Hauptstr. 45 in Bopfingen oder um 10 € an der Abendkasse.
Aus der Unterwelt - Hexenmärchen zur Walpurgisnacht
Es ist nun schon seit einigen Jahren schaurig-schöne Tradition, dass die Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" zur Walpurgisnacht in den Tiefen Stollen nach Aalen-Wasseralfingen einlädt. In diesem Jahr erzählen Helga Schwarting und Ute Hommel Märchen aus der Unterwelt. Da ist die Rede von Hexen, von Teufeln und anderen unheimlichen Wesen.
Schon die Einfahrt macht manche Besucherin und manchen Besucher gespannt auf das Kommende. Sie fahren mit der Bergbahn in einen Saal des Bergwerks. Da es dort sehr kühl ist, empfiehlt sich warme Kleidung. Kinder ab 5 Jahre sind ebenfalls willkommen. Karten zu 6 Euro gibt es an der Abendkasse.
Schon die Einfahrt macht manche Besucherin und manchen Besucher gespannt auf das Kommende. Sie fahren mit der Bergbahn in einen Saal des Bergwerks. Da es dort sehr kühl ist, empfiehlt sich warme Kleidung. Kinder ab 5 Jahre sind ebenfalls willkommen. Karten zu 6 Euro gibt es an der Abendkasse.
Von Nixen und Wasserfrauen
Die Märchen wurden musikalisch umrahmt von Ruth Koch, die mit verschiedenen Flöten einfühlsam die Märchenstimmung aufgriff.
Stille Wasser gründen tief
Der Märchenbrunnen sprudelt wieder. Diesmal werden die Märchenfreunde ins Café Samocca nach Oberkochen eingeladen. Vom Wasser, von Wasserfrauen und -männern, von Nixen und anderen geheimnisvollen Bewohnern des nassen Elements erzählen Helga Schwarting und Carmen Stumpf am Freitag, 20. März 2015 um 17 Uhr (Achtung! Unübliche Anfangszeit) Die Erzählerinnen werden auf der Flöte begleitet von Ruth Koch. Der Eintritt beträgt 5 Euro. In der Pause bewirtet das Team vom Samocca.
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