"Schick mich auf den Weg" - Märchen vom Loslassen und Weggehen

Zum 15.Mal lädt die Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" zum Bopfinger Märchenabend ein. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 9. Mai 2015 um 20 Uhr im Museum im Seelhaus in Bopfingen.
Unter dem Motto "Schick mich auf den Weg" erzählen Friede Wallentin, Ute Fallscheer, Ute Hommel und Carmen Stumpf Märchen, in denen der Held oder die Heldin lange und gefahrvolle Wege auf sich nehmen müssen, um etwas zu erringen. Am Ende winkt nicht nur die Belohnung, sondern auch, wie im wirklichen Leben, ein Zugewinn an Erkenntnis und Weisheit. Die Erzählerinnen werden musikalisch begleitet von Veronika Eisenbarth und Peter Hoencke-Eisenbarth.
In der Pause wird bewirtet.
Karten gibt es im Vorverkauf für 9 € im Bücherregal, Hauptstr. 45 in Bopfingen oder um 10 € an der Abendkasse.

Aus der Unterwelt - Hexenmärchen zur Walpurgisnacht

Es ist nun schon seit einigen Jahren schaurig-schöne Tradition, dass die Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" zur Walpurgisnacht in den Tiefen Stollen nach Aalen-Wasseralfingen einlädt. In diesem Jahr erzählen Helga Schwarting und Ute Hommel Märchen aus der Unterwelt. Da ist die Rede von Hexen, von Teufeln und anderen unheimlichen Wesen.
Schon die Einfahrt macht manche Besucherin und manchen Besucher gespannt auf das Kommende. Sie fahren mit der Bergbahn in einen Saal des Bergwerks. Da es dort sehr kühl ist, empfiehlt sich warme Kleidung. Kinder ab 5 Jahre sind ebenfalls willkommen. Karten zu 6 Euro gibt es an der Abendkasse.

Von Nixen und Wasserfrauen


"Stille Wasser gründen tief" war der Titel des Märchennachmittags im Café Samocca in Oberkochen. Und in den Wassern tummelten sich Nixen, geheimnisvolle Wasserfrauen und andere Bewohner des nassen Elements. "Wasser hat heilende Wirkung, kann aber auch tödlich sein", führte Helga Schwarting in das Thema ein. Im Märchen von der kranken Prinzessin nutzte ein junger Mann diese heilende Kraft des Wassers, um eine schwer erkrankte Prinzessin zu heilen und so nicht nur ihr Herz, sondern auch noch das Reich zu bekommen. In der deutschen Sage von den zwölf Bräuten erzählte Schwarting, wie eine verführerisch schöne Wasserfrau die Sinne eines jungen Mannes benebelt. So lässt er zu, dass elf Bräute noch in der Hochzeitsnacht ihr Leben lassen müssen. Erst die zwölfte schafft es durch ihre Klugheit, ihr Leben zu retten und den Bräutigam für sich zu gewinnen.

In dem Grimms Märchen von der Nixe im Teich gelingt es einer Nixe, einen jungen Jäger zu verführen. Mit wohlüberlegten Gesten schilderte Carmen Stumpf anschaulich, wie die Frau des Jägers ihn aus der Gewalt der Nixe befreien konnte und ihn so rettete. Auch in dem irischen Märchen von Condla Rotschopf erliegt der Held den Verführungskünsten einer schönen Frau, einer Sidhe, die ihn mit ihrem Schiff aus Glas über das Wasser in die Anderswelt bringt. Dort lebt er mir ihr in ewiger Jugend.

Die Märchen wurden musikalisch umrahmt von Ruth Koch, die mit verschiedenen Flöten einfühlsam die Märchenstimmung aufgriff.

Stille Wasser gründen tief

Der Märchenbrunnen sprudelt wieder. Diesmal werden die Märchenfreunde ins Café Samocca nach Oberkochen eingeladen. Vom Wasser, von Wasserfrauen und -männern, von Nixen und anderen geheimnisvollen Bewohnern des nassen Elements erzählen Helga Schwarting und Carmen Stumpf am Freitag, 20. März 2015 um 17 Uhr (Achtung! Unübliche Anfangszeit) Die Erzählerinnen werden auf der Flöte begleitet von Ruth Koch. Der Eintritt beträgt 5 Euro. In der Pause bewirtet das Team vom Samocca.

Jüdische Märchen mit Musik

"Das Lämmchen vor dem Throne Gottes" heißt eines der  Märchen, die am Freitag, 20. Februar 2015 um 19.00 Uhr im Café Samocca in Aalen vorgetragen werden. Ute Hommel, Ingrid Raschka und Helga Schwarting laden zu einen Abend mit jüdischen Märchen. Peter Epple begleitet dabei musikalisch mit Klezmermusik auf dem Akkordeon. Mit ihrer wunderbaren Stimme nimmt Edda Ullrich die Stimmung der Märchen auf. In der Pause bewirtet das Team vom Samocca. Eintritt 8 Euro.

Märchen von Narren und Weisen

Mit witzigen, hintersinnigen und heiteren "Märchen von Narren und Weisen" beginnt die Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" das Jahr 2015. Ute Fallscheer und Ute Hommel lassen mit ihrer Märchenauswahl den ursprünglichen Sinn von Fasching und Karneval erahnen. Sie laden ein am Freitag, 16. Januar um 19 Uhr in "Die Werkstatt", eine Kreativoase in der Bahnhofstr. 60 in Essingen. In der Pause wird mit köstlichen und originellen Kleinigkeiten bewirtet.
Der Eintritt beträgt 5 Euro, für Kinder 3 Euro.

Märchen zur Winter- und Weihnachtszeit

Zum Abschluss des Märchenjahrs zieht es den Märchenbrunnen wieder einmal ins Café Samocca nach Aalen. Am 19. 12 2014 um 19 Uhr erzählen Helga Schwarting und Ute Hommel Märchen passend zur Jahreszeit. Sie werden dabei musikalisch begleitet von Helga Pietsch und Cornelia Wanner auf der Flöte. Der Eintritt kostet 5 Euro, für Kinder 3 Euro. In der Pause und vor der Vorstellung bewirtet das Team vom Samocca.

Die Nächte werden länger - Märchen in der dunklen Jahreszeit

Eine Tasse heißen Tee, eine gemütliche Atmosphäre und schöne Märchen - aus dieser anheimelnden Mixtur war der Märchenabend gemacht, zu dem die Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" ins Bürgerspital Aalen lud. Mit "Es war einmal, mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel.." eröffnete Ute Hommel den Märchenreigen. Natürlich erkannte jeder Zuhörer schon nach den ersten Worten, dass es hier um Schneewittchen ging. Aber, wie die Erzählerin betonte, Märchen kann man wie gute Bücher oder gute Filme, auch mehrfach genießen. Und so lauschten alle gebannt, wenn die böse Königin ihren Spiegel befragte "Spieglein, Spieglein, an der Wand".
Das italienische Märchen "La rana", die Fröschin, gab Helga Schwarting zum Besten. Ein Königssohn verliebt sich in eine wunderbare Stimme. Leider gehört sie einer Fröschin.Mit Hartnäckigkeit und der Hilfe von drei Feen gelingt es der Fröschin, eine menschliche Gestalt zu bekommen und mit dem Königssohn glücklich zu werden.
Von zwei Eskimofamilie, die - vermutlich lange vor Magellan - die Erde in beiden Richtungen umrundeten, erzählte ingrid Raschka. Anschließend begab sie sich nach Afrika und erzählte von einem Löwen, den sein Spiegelbild im Wasser verwirrte.
Dass gläserne Herzen eine "zerbrechliche Ware" sind, auf die man gut Acht geben müsse, erfuhren die Zuhörer in dem Märchen von den drei Schwestern mit den gläsernen Herzen. Zum Glück erhielt die Jüngste nicht nur einen Glaser zum Mann, sondern auch noch einen mit Samtpatschen, der ihr Herz in Acht nahm und es hütete bis an ihr seliges Ende. Die aus England stammende Liebesgeschichte vom Lumpenkind, das trotz seiner unstandesgemäßen Kleidung das Herz des Prinzen gewinnt, berührte die Zuhörer. Unterstützt wurden die wunderbaren Märchen von Christel Hofmann an der Flöte und Frau Welt, die mit der Geige begleitete.

Märchen in der dunklen Jahreszeit

Wenn die Tage kürzer werden, sitzt man besonders gern zusammen, um Märchen zu hören. Die Erzählgemeinschaft Ostalb ";Märchenbrunnen" lädt am Freitag, 21. 11. um 19 Uhr ins Bürgerspital Aalen am Spritzenhausplatz zu Märchen in der dunkeln Jahreszeit. Helga Schwarting, Ingrid Raschka und Ute Hommel erzählen bekannte und unbekannte Märchen, die zur Jahreszeit passen. Dabei werden sie musikalisch von Christel Hofmann begleitet. Der Eintritt kostet 5 Euro.   

Ohrenschmaus: Jüdische Märchen und Lieder



Es hätten ein paar Zuhörer mehr sein können. Aber diejenigen, die nicht da waren, verpassten einen zauberhaften Abend mit jüdischen Märchen und wunderbarer Life-Musik.

Mit der Geschichte vom kleinen Lämmchen, das statt todbringender Waffen von Gott mit Hingabe, Sanftmut und Geduld ausgestattet wird, eröffnete Ute Hommel den Märchenreigen. Helga Schwarting erzählte von einem Mann, der von Krakau erst einen Umweg über Prag machen musste, um einen Schatz und damit sein Glück zu finden. Ein armer, aber pfiffiger Schuster hatte sein Glück schon in seiner Familie gefunden und konnte es in dem Märchen „Morgen ist morgen“ auch erfolgreich sogar gegen den König verteidigen.

Viele jüdische Märchen haben einen religiösen Hintergrund. So befasste sich Ingrid Raschka mit der Frage, was Gott den ganzen Tag macht. Ein armer Mann erhielt darauf eine Antwort, die ihm sicher nicht behagte. Ute Hommel schilderte, wie man geradewegs ins Paradies kommen könne. Allerdings war dieser Weg nicht unbedingt empfehlenswert, führte er doch über das Aufgehängtwerden am Galgen. Im Märchen von der „Himmlischen Ruhe“ zeigte Helga Schwarting ein Rezept gegen Schlaflosigkeit. Ein Mann stört sich des Nachts an vielen kleinen Geräuschen. Erst als er nach dem Rat einer weisen Frau viele – noch viel lautere Tiere - in sein Haus lässt und sie dann wieder entfernt, lernt er die „Himmlische Ruhe“ schätzen und schläft tief und traumlos.

Die Märchen wurden musikalisch umrahmt von Peter Epple am Akkordeon und Edda Ullrich, die mit ihrer wunderbaren einfühlsamen Stimme viel zum Gelingen des Abends beitrugen. Bei Berches, einem jüdischen Gebäck, und koscherem Wein konnte die ehemalige Synagoge in der Pause besichtigt werden.