Die 4. Neresheimer Märchentage - ein voller Erfolg

Viele Stunden Vorbereitung, viele Proben, viel Arbeit, aber auch viel Freude und Anerkennung: Die 4. Neresheimer Märchentage erreichten viele große und kleine Märchenfreunde und machten nicht nur den Zuhörern, sondern auch den Akteurinnen sichtlich Spaß.
Die Erzählerinnen um die Initiatorin Carmen Stumpf hatten sich wieder einiges einfallen lassen. Am Donnerstag beschäftigte sich eine bewusst kleiner gehaltene Gruppe unter der Anleitung von Barbara Lang künstlerisch mit dem Märchen "Die Nixe im Teich". Die Teilnehmerinnen gestalteten das von Carmen Stumpf erzählte Märchen nach.
Eine beleuchtete Jurte mit Punsch, der über dem Feuer hing, erwartete die Teilnehmer der Märchen- und Sagenwanderung am Freitag. Vorher konnten sie den Märchen vom Zedernbaum und von den zwei alten Buchen lauschen. Carmen Stumpf erzählte auch örtliche Sagen wie die vom wilden Heer im Egautal.


Bunt und lustig ging es am Samstag in der Alten Schule zu. Hier spielten die Kinder die Hauptrolle. Sie konnten den Märchen von Helga Schwarting und Elke Keck zuhören oder die vielen tollen Bastelangebote ausnutzen, die sich die Frauen vom Treffpunkt "F" ausgedacht hatten. Kein Wunder, dass die Veranstaltung ausverkauft war und die Kinder mit Feuereifer bei der Sache waren.

Zu "Märchen, die mein Herz bewegen" luden 5 Erzählerinnen am Samstag Abend ein. Sie wurden musikalisch begleitet von verschiedenen Ensembles der Musikschule Neresheim.  In dem stimmungsvollen Ambiente des Matheuß-Palm-Saals im Neresheimer Rathaus erzählten Ingrid Raschka, Irmgard Renner-Heck, Helga Schwarting, Ute Hommel und Carmen Stumpf Märchen, die ihnen ganz besonders am Herzen lagen.

Märchenhafte Exponate, die bei ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit bestimmten Märchen entstanden waren, hatte Carmen Stumpf zu einer Ausstellung zusammen getragen. Die Zuhörer hatten die Möglichkeit, sich bei einem Märchenrätsel mit diesen Werken zu befassen.
Dass dies nicht ganz einfach war, zeigten die vielen Diskussionen rund um die Bilder und Objekte. Wer das Lösungswort herausbrachte, konnte einen märchenhaften Preis gewinnen.

Den Abschluss der Märchentage bildete eine Matinee, bei der die Kinder der ersten Klassen der Härtsfeldschule Neresheim unter der Leitung von Jutta Hofmann das Märchen "Schneewittchen" musikalisch untermalten. Ute Hommel erzählte das bekannte Grimms Märchen, die Kinder agierten als Prinzessinnen, Zwerge, Waldtiere oder Schneeflocken und feierten den glücklichen Ausgang des Märchen mit einem Hochzeitstanz. Nicht nur die zahlreich erschienen Zuhörer, auch Bürgermeister Dannemann war von den Darbietungen begeistert. Er bedankte sich bei den kleinen Akteuren und überreichte jeder Erzählerin ein blumiges Dankeschön.

4. Neresheimer Märchentage

Vom 27. bis zum 30. März wird es wieder märchenhaft in Neresheim.
Carmen Stumpf und die Erzählerinnen des "Märchenbrunnens" haben ein abwechslungsreiches und vielseitiges Programm zu den 4. Neresheimer Märchentagen zusammengestellt.

- Donnerstag, 27. 3. um 20 Uhr:
  "Im Strudel des Lebens"
  Märchen hören und gestalterisch
  nachempfinden,
  Matheuß-Palm-Saal, Rathaus
  Neresheim
  Erzählerin: Carmen Stumpf
  Anmeldung erforderlich: info@carmen-stumpf.de oder Tel. 07326/465

- Freitag, 28.3. um 19 Uhr
"Stimmen im dämmrigen Wald"
  Märchen- und Sagenwanderung mit Abschluss im Märchenzelt
  Treffpunkt Klosterparkplatz Neresheim
  Erzählerin: Carmen Stumpf
 Karten zu 6 € erhältlich in den Neresheimer Buchhandlungen und  Fremdenverkehrsamt Neresheim

- Samstag, 29. 3. von 14.30 bis 17.00 Uhr
  "Königstochter, jüngste, mach mir auf!"
  Kindernachmittag mit Märchen, Spiel und Basteln
  in den Räumen des Treffpunkt F in der Alten Schule, Neresheim
  Erzählerinnen: Helga Schwarting und Elke Keck
  Karten zu 3 € in den Neresheimer Buchhandlungen und im  Fremdenverkehrsamt Neresheim

- Samstag, 29. 3. um 20 Uhr
  "Märchen, die mein Herz bewegen"
  Märchenabend mit Ausstellung und musikalischer Umrahmung
  Matheuß-Palm-Saal, Rathaus Neresheim
  Erzählerinnen: Ute Hommel, Helga Schwarting, Irmgard Renner-Heck,  Ingrid Raschka
  Karten zu 6 € an der Abendkasse

- Sonntag, 30.3. um 10.30
  "Spieglein, Spieglein an der Wand"
  Märchentheater mit Musik und Tanz
  Matheuß-Palm-Saal, Rathaus Neresheim
  Kinder der ersten Klassen der Härtsfeldschule singen und spielen
  Erzählerin: Ute Hommel
  Eintritt frei                        

Jahresprogramm 2014

vom Donnerstag, 27. 3. bis Sonntag, 30. 3. Neresheimer Märchentage; s. dazu Näheres unter www:maerchenbrunnenostalb.blogspot.com und in der Presse

 Mittwoch, 30. 4. um 19 Uhr: „Zaubertrank und Hexenbesen“ - Märchen zur Walpurgisnacht im Tiefen Stollen, Aalen-Röthardt

 Samstag, 10.5. um 20 Uhr: „Töchter und Söhne“ - Märchen zum Muttertag im Seelhaus Bopfingen, Spitalplatz 1

 28. und 29. 6 Märchenzelt am Stadtfest Neresheim; Näheres s. www:maerchenbrunnenostalb.blogspot.com

Freitag, 18.7. um 19 Uhr: „Die schöne Jungfrau und das Einhorn“ - Märchen von der Liebe im Café Samocca Oberkochen Samstag,

02.08. um 14 Uhr: Märchen- und Sagenwanderung rund um den Braunenberg; Treffpunkt Parkplatz Röthardt

 Freitag, 19.9. um 19 Uhr:„Herr der Winde“ - Märchen von den vier Elementen im „Ars Vivendi“, Ellwangen, Marienstraße

 Sonntag, 21. 9. ab 13 Uhr: Märchen zum „Weltkindertag“ je nach Witterung auf dem Marktplatz Aalen oder in der Ulrich-Pfeifle-Halle, s. Tagespresse

 Freitag, 17.10. um 19 Uhr: „Das Lämmchen vor dem Throne Gottes“ - Jüdische Märchen in der ehemaligen Synagoge Oberdorf

 Freitag, 21.11. um 19 Uhr: “Die Nächte werden länger“ - Märchen in der dunklen Jahreszeit, Begegnungsstätte Bürgerspital, Aalen, Spritzenhausplatz

Märchen zur Winterzeit

Mit dem Titel „Der Winter ist ein harter Mann“ eröffnete die Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“ das Erzähljahr 2014. Vor voll besetztem Haus im Café Samocca spannen sie einen Bogen von der Weihnachtszeit bis zu Geschichten von Schnee und Kälte.

Vom Wunder eines Blumengartens inmitten eisiger Kälte erzählte Carmen Stumpf. Die Legende von Selma Lagerlöff berichtet, wie die Christrose zu uns kam. Im Märchen vom Vater Frost ließ Helga Schwarting die Zuhörer teilhaben am vergeblichen Kampf des ungestümen jungen Frosts mit einem gewitzten Bäuerlein. Auch das österreichische Märchen von den weißen Katzerln führte in eine Welt, die zu Eis erstarrt war und durch ein junges Mädchen erlöst wurde. Warum das Meerwasser salzig ist, wusste Ute Hommel im gleichnamigen norwegischen Märchen zu berichten. Eine Mühle versank mitsamt einem Schiff und mahlt jetzt immer noch Salz auf dem Meeresgrund. Im Märchen mit dem lustigen Titel "Der Tod und das Knäckebrot" schenkte ein Sohn seinem todkranken Vater noch ein paar Lebensjahre, indem er den Tod dazu brachte, Knäckebrot zu knabbern. So verpasste dieser den richtigen Zeitpunkt des Ablebens und musste den Todgeweihten am Leben lassen. Den stimmungsvollen und abwechslungsreichen Märchenabend umrahmte Dorothea Schneckenburger mit einfühlsamer Klaviermusik. Helga Schwarting beendete ihn mit dem Grimmschen Märchen vom Goldenen Schlüssel.

Wenn der Samowar dampft - Märchen aus Osteuropa


Wenn die Tage dunkler werden -
wenn es nass und ungemütlich wird -
wenn der Wind um die Häuser pfeift
dann ist die Zeit, eine schöne Tasse Tee zu genießen und dabei Märchen zu lauschen.
Alle Märchenfreunde sind eingeladen am Freitag, 15.11. um 19 Uhr in den Saal der Begegnungsstätte Bürgerspital. Dort lassen Ingrid Raschka, Helga Schwarting und Ute Hommel den Samowar dampfen und laden zu Märchen aus Osteuropa. Begleitet werden sie am Akkordeon von Paul Erhardt. Das Team vom Bürgerspital bewirtet in der Pause. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Märchenstunde - einmal anders

Wer kennt sich mit Märchen aus? ??? Alle großen und kleinen Märchenfreunde können am Donnerstag, 31. Oktober 2013 ihr Märchenwissen unter Beweis stellen. Um 14.30 laden Ingrid Raschka, Helga Schwarting und Ute Hommel in die Begegnungsstätte Bürgerspital am Spritzenhausplatz in Aalen ein zu Märchenrätseln und Märchenliedern.Das Erzählen kommt natürlich auch nicht zu kurz. Beispiel gefällig: Kleine Erbschaft nur gemacht; Rebhühner zum Schloss gebracht; Schnurrhaar, Stiefel, Schwanz und Hut; viel Verstand und großer Mut. Nackig in dem See gebadet; Zauberer, der selbst sich schadet; Grafentitel obendrein: Welches Märchen mag das sein? Rebhühner - Stiefel - Zauberer - das kann doch nur....? Genau! Für die drei besten Erwachsenen gibt es Preise, alle mitratenden Kinder bekommen süße Kleinigkeiten. Eine schöne Gelegnehit für Eltern, Großeltern und Kinder in den Herbstferien. Der Eintritt ist frei.

Gruselmärchen in Mögglingen

Ein Totenkopf auf dem Tisch, Spinnweben hängen daran herab und dann hallen auch noch zwölf Schläge durch den Raum. Es ist Märchenstunde im Klassenzimmer des Alten Schulhauses in Mögglingen und Helga Schwarting und Ute Hommel von der Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“ haben diesmal Gruselmärchen mitgebracht. Untermalt wurden die Geschichten von Rainer Engel mit verschiedenen Gongs.


.Einige der Märchen entführen in die irisch-keltische Welt. Unheimlichen Gestalten wie die Phuka treiben im Märchen vom „Gebückten Mütterchen“ ihr Unwesen . Sie springt als schwarzer Ziegenbock einer alten Frau auf den Rücken, weil diese sich unvorsichtigerweise in der Nacht von Beltaine aus dem Haus wagt. Ein dreifaches Kreuzzeichen rettet sie zwar vor der Hexe, aber ihr Rücken bleibt krumm.

Paddy Ahern, ein freundlicher, aber leider nicht sehr redegewandter Bursche, kann nach einer unheimlichen und erlebnisreichen Nacht endlich eine gute Geschichte zum Besten geben und viel erzählen.

Ins schottische Camland, einem elbischen Zauberreich, führt das Märchen von der Mondfrau. Ute Hommel beschreibt, wie böse Schreckgestalten die Mondfrau in einem Sumpfloch gefangen halten. Die Menschen warten lange vergeblich auf den Neumond, können die Mondfrau jedoch befreien.

Auch das von Helga Schwarting erzählte Märchen von „Mister Fox“, das das Blaubartmotiv aufgreift, stammt aus dem Angelsächsischen. Eine junge Lady entkommt dem blutigen Schicksal vieler anderer jungen Frauen durch Klugheit und Beherztheit.

Ähnlich beherzt zeigt sich die Magd Anna im „Blauen Flämmchen“. Durch ihre Tapferkeit befreit sie nicht nur einen Gutshof von einem unheimlichen Geist, sie kann diesen auch noch erlösen und wird mit einem Topf voll Gold belohnt.

In der „Weißen Forelle“ wird ein Mädchen aus Kummer über den Tod des Liebsten zu einem Fisch. Die Einheimischen hüten sich klugerweise, ihn zu fangen. Ein prahlerischer Soldat, den dieser Glaube nicht kümmert, erfährt am eigenen Leib, dass mit Geistern nicht zu spaßen ist und muss kleinlaut der weißen Forelle nachgeben.

Die Gongs, mit denen Rainer Engel die Stimmung der Märchen unterstrich und betonte, trugen neben den gruseligen Inhalten zu einem schaurig-schönen Abend bei.

Wenn´s mir nur gruselte

  Die Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“ und der Albverein Mögglingen laden zu einem Märchenabend am Freitag, 18. Oktober um 19 Uhr in das Alte Schulhaus in Mögglingen. Passend zur Jahreszeit erzählen Ute Hommel und Helga Schwarting Märchen, dass „einem die Haut schaudert“, zumindest aber ein wohliges Gruseln über den Rücken läuft. Die Bewirtung übernimmt die Ortsgruppe Mögglingen des Albvereins. Karten zu 5 Euro gibt es an der Abendkasse.
 

Von Winkenweiblein und dem Berggeist

Märchen und Sagen rund um den Braunenberg

Bei herrlichem, geradezu sagenhaftem Wetter luden Ute Fallscheer und Carmen Stumpf von der Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“ zu einer Wanderung am Braunenberg ein. Unterwegs wurden nicht nur Märchen und örtliche Sagen erzählt, sondern auch allerhand heimatgeschichtliche und botanische Informationen vermittelt.

„Da wir ja alle gute Menschen sind, können wir uns ganz entspannt auf den Weg machen!“ beruhigte Carmen Stumpf die Teilnehmer der Wanderung. Sie hatte gerade die Sage von den Winkenweibchen erzählt, die böse Menschen gern in die Irre führten. Die (wahre) Geschichte eines fast 250 Jahre alten Eibenwäldchens wusste Ute Fallscheer zu berichten. Sie bedauerte, dass das Naturdenkmal offensichtlich nicht mehr große Beachtung fände und die Eiben durch andere Bäume überwachsen würden. Mit der Sage vom Vogt auf dem Fürsitz und dem Hinweis auf einen noch unentdeckten Schatz machte sie ihre Zuhörer neugierig. Gleichzeitig warnte sie aber auch vor den vielfältigen Gefahren durch Umgänger, die dort vor allem in Vollmondnächten ihr Unwesen treiben sollen. So wurde weder der Schatz bisher gefunden noch der sagenhafte Haselwurm, von dem Carmen Stumpf erzählte.

An den Stundenäckern vorbei führte der Weg zu verschiedenen Baumarten, zu denen die beiden Erzählerinnen Geschichten zu berichten wussten. Mit der Sage vom durchaus menschlichen Berggeist endete die Wanderung. Einen Bauern verdross es, dass die Bergleute auf ihrem Nachhauseweg immer eine Abkürzung über seine Wiese nahmen. Er wollte ihnen als Geist einen gehörigen Schreck einjagen, wurde stattdessen aber von ihnen tüchtig verdroschen.

Informationen zu weiteren Märchenveranstaltungen unter www:maerchenbrunnenostalb.blogspot.com



Märchen- und Sagenwanderung

Zu einer Märchen- und Sagenwanderung am Braunenberg in Aalen-Röthardt lädt die Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen". Die beiden Erzählerinnen Carmen Stumpf und Ute Fallscheer entführen große und kleine Märchenfreunde in die Welt des Winkenweibleins, des Berggeists und des Jägers vom Braunenberg. Dazu kommt noch Wissenswertes und Märchenhaftes von Pflanzen und Bäumen. Treffpunkt ist am Samstag, dem 7.9. um 14 Uhr auf dem Parkplatz Röthardt. Die Tour endet gegen 17 Uhr im Naturfreundehaus am Braunenberg. Kosten 3 Euro. Zweckmäßige Kleidung und Schuhwerk wird empfohlen.