"An Herbstfeuern" - Märchenschätze aus aller Welt
Am Feuer saß man früher gern zusammen und erzählte sich etwas - Klatsch und Tratsch, Neuigkeiten und natürlich auch Geschichten und Märchen. Die Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" lädt am Freitag, dem 16. Oktober 2015 um 18 Uhr zu einem solchen Erzählabend in die Begegnungsstätte Aalen am Spritzenhausplatz ein. Ute Hommel und Helga Schwarting haben dazu Märchen aus aller Welt mitgebracht. Statt des Feuers gibt es heißen Punsch. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Ein traumhaft schöner Abend
Die Stühle in der mit Kerzen dekorierten Sebastianskapelle reichten nicht aus, so groß war der Andrang beim Benefizkonzert zugunsten des Hospiz der St.Anna Schwestern in Ellwangen. Der Ellwanger Musiker Petermichael Küstermann begleitete die beiden Erzählerinnen Ute Hommel und Helga Schwarting bei "Märchen und Musik zum Träumen".
Mit einem zarten Lied vom Träumen begrüßte Küstermann die Gäste. Das Märchen von den drei Schwestern mit den gläsernen Herzen gemahnte daran, mit den Herzen anderer achtsam umzugehen, damit sie möglichst lange halten. Mit dem Märchen vom Glöckchen, das die Leute froh macht und zum Tanzen animiert, brachte Helga Schwarting die Zuhörerinnen und Zuhörer zum Schmunzeln. Petermichael Küstermann untermalte das Märchen mit dem leisen Klingen eines Klangspiels.
Auch die Flötenklänge in "Morgenröte und Abendstern" griff er einfühlsam auf. "Dieses tibetische Märchen geht, wie fast alle Märchen, gut aus - wenn auch auf eine für uns unerwartete Weise," erläuterte Ute Hommel. Die beiden Liebenden opfern sich für ihr Dorf, sind aber als wasserspendende Felsen auf immer vereint.
Das Märchen vom Feentanz führte die Zuhörer in die irische Anderswelt. Nur mit Mühe gelingt es der Heldin, diese zu verlassen, aber den Feentanz und den schönen Tänzer kann sie nicht vergessen. Auch der Jüngling in den "Drei Schwanenjungfrauen" gelangt in eine geheimnisvolle Unterwelt. Obwohl es ihm dort gut geht, möchte er zurück zu seiner Mutter und schafft es zu deren großer Freude auch heil und gesund.
Die wunderbare Begleitung auf vielen Instrumenten durch Petermichael Küstermann, die sorgfältige Auswahl der Märchen und die stimmungsvolle Atmosphäre der Sebastianskapelle bescherten den Zuhörern einen zauberhaften Abend. "Wir durften eine kleine Auszeit, eine Zeit zum Träumen erleben!" bedankte sich Bernhard Amma, der Leiter des Hospizes bei den Akteuren für die Idee und natürlich auch für die Spenden.
Mit einem zarten Lied vom Träumen begrüßte Küstermann die Gäste. Das Märchen von den drei Schwestern mit den gläsernen Herzen gemahnte daran, mit den Herzen anderer achtsam umzugehen, damit sie möglichst lange halten. Mit dem Märchen vom Glöckchen, das die Leute froh macht und zum Tanzen animiert, brachte Helga Schwarting die Zuhörerinnen und Zuhörer zum Schmunzeln. Petermichael Küstermann untermalte das Märchen mit dem leisen Klingen eines Klangspiels.
Auch die Flötenklänge in "Morgenröte und Abendstern" griff er einfühlsam auf. "Dieses tibetische Märchen geht, wie fast alle Märchen, gut aus - wenn auch auf eine für uns unerwartete Weise," erläuterte Ute Hommel. Die beiden Liebenden opfern sich für ihr Dorf, sind aber als wasserspendende Felsen auf immer vereint.
Das Märchen vom Feentanz führte die Zuhörer in die irische Anderswelt. Nur mit Mühe gelingt es der Heldin, diese zu verlassen, aber den Feentanz und den schönen Tänzer kann sie nicht vergessen. Auch der Jüngling in den "Drei Schwanenjungfrauen" gelangt in eine geheimnisvolle Unterwelt. Obwohl es ihm dort gut geht, möchte er zurück zu seiner Mutter und schafft es zu deren großer Freude auch heil und gesund.
Die wunderbare Begleitung auf vielen Instrumenten durch Petermichael Küstermann, die sorgfältige Auswahl der Märchen und die stimmungsvolle Atmosphäre der Sebastianskapelle bescherten den Zuhörern einen zauberhaften Abend. "Wir durften eine kleine Auszeit, eine Zeit zum Träumen erleben!" bedankte sich Bernhard Amma, der Leiter des Hospizes bei den Akteuren für die Idee und natürlich auch für die Spenden.
Märchen und Musik zum Träumen
Zugunsten des Hospiz St. Anna in Ellwangen laden der Ellwanger Musiker Petermichael Küstermann und die beiden Erzählerinnen Helga Schwarting und Ute Hommel am Mittwoch, 16. September 2015 in die Sebastianskapelle nach Ellwangen ein. Die Sebastianskapelle liegt hinter dem neuen Hotel Sebcity am Sebastiansgraben in Ellwangen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für das Hospiz wird gebeten.
Fröhliche und besinnliche Märchen in der Synagoge
Mit einer aus der Bibel bekannten kleinen Geschichte von der Sintflut eröffnete Helga Schwarting den Märchenreigen. Die Taube kommt zu Noah zurück mit einem Ölblatt, um zu zeigen, dass die Sintflut vorbei ist. Warum ein Ölblatt? "Die bitterste Speise aus der Hand Gottes ist mir lieber als die süßeste aus der Hand des Menschen!". Mit vielen Gleichnissen konnte der Prediger von Dubno die Sorgen und Probleme der Menschen seiner Zeit verdeutlichen, so dass er und, so Schwarting, auch heute noch etwas zu sagen hat.
Viele Wörter aus unserer Sprache stammen aus dem Jiddischen, so z.B. das Wort "Schlamassel". Ingrid Raschka erzählte vom Glücksbringer "Massel" und dem Unglücksbringer "Schlamassel" und wie ein Armer sein Unglück durch Gewitztheit abwenden konnte. Dass der Unterschied zwischen Himmel und Hölle im gegenseitigen Beistand liegt, verdeutlichte das gleichnamige Märchen.
Das Motiv des Milchmädchens, das seinen Träumen freien Lauf lässt, um dann hart in der Wirklichkeit zu landen, griff Ute Hommel in dem Märchen vom Eierhändler auf. Sein Traum vom immensen Reichtum platzt, als alle seine Eier im Korb zerbrechen. Dass Missverständnisse manchmal auch gut ausgehen können, erzählte sie in dem Streit des Priesters mit dem Stadtnarren.
Die renovierte ehemalige Synagoge, jetzt auch ein Museum, bildete den schönen Rahmen des Abends. In der Pause wurde koscherer Wein und jüdisches Gebäck gereicht.
Von Häutungen und Wandlungen
Am 23.6. lädt die Bibliothek Unterkochen um 9 Uhr zur Literatur am Vormittag ein.
Ein Frühstück wird angeboten und Carmen Stumpf erzählt „Märchen von Häutungen und Wandlungen“.
Haben Sie schon einmal beobachtet, wie Menschen ihr Verhalten ändern, sobald sie durch eine Verkleidung in eine andere Rolle geschlüpft sind? Oder wie wir einen Menschen kaum wiedererkennen nachdem er sich – wenn auch nur innerlich – gewandelt hat?
Es gibt viele Märchen, die das auf phantasievolle Weise, aber sehr deutlich beschreiben.
So wird z. B. berichtet wie eine hässliche Kröte zur Königin werden kann, oder wie das gefährliche Ungetüm auf einmal sanft und gutmütig wird.
Kräuter- und Märchenwanderung
Am Samstag, 20. Juni besteht Gelegenheit, an einer Kräuter- und Märchenwanderung mit dem Erlebnispädagogen Christian Schwarting teilzunehmen. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am MTV-Heim. In einer ca. dreistündigen Wanderung werden heimische Kräuter vorgestellt und im Anschluss in Kräuterdipps gekostet. Bei einer Station wird die Märchenerzählerin Helga Schwarting passende Märchen zum Besten geben.
Anmeldung unter claudia.strobel@mtv-aalen.de erforderlich. Kosten 5 Euro für MTV-Mitglieder, 7 Euro für Nicht-Mitglieder und 3 Euro für Kinder bis 12 Jahre.
Anmeldung unter claudia.strobel@mtv-aalen.de erforderlich. Kosten 5 Euro für MTV-Mitglieder, 7 Euro für Nicht-Mitglieder und 3 Euro für Kinder bis 12 Jahre.
Ausflug zum Märchentag in Wackershofen
Jüdische Märchen in der ehemaligen Synagoge in Oberdorf
Seit einigen Jahren laden die Erzählerinnen der Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" Märchenfreunde und die Freunde jüdischer Kultur in die ehemalige Synagoge nach Oberdorf ein. Dort erzählen sie witzige, melancholische und religiöse Märchen aus der reichen jüdischen Märchentradition. Begleitet werden sie dabei von Peter Epple, der die Stimmung der Märchen mit seinem Akkordeon aufgreift.
In diesem Jahr laden Ute Hommel, Ingrid Raschka und Helga Schwarting am Freitag, 19. Juni um 19 Uhr zu einem Märchenabend ein. Unter dem Titel "Warum die Taube das Ölblatt nahm" können sich die Gäste an den jüdischen Märchen erfreuen. In der Pause besteht Gelegenheit, jüdisches Gebäck und koscheren Wein zu probieren. Außerdem kann die sehr interessante Ausstellung in der ehemaligen Synagoge besichtigt werden. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
In diesem Jahr laden Ute Hommel, Ingrid Raschka und Helga Schwarting am Freitag, 19. Juni um 19 Uhr zu einem Märchenabend ein. Unter dem Titel "Warum die Taube das Ölblatt nahm" können sich die Gäste an den jüdischen Märchen erfreuen. In der Pause besteht Gelegenheit, jüdisches Gebäck und koscheren Wein zu probieren. Außerdem kann die sehr interessante Ausstellung in der ehemaligen Synagoge besichtigt werden. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Märchenhaftes für den Gaumen
Bei der Bopfinger Märchennacht wird den Gästen nicht nur Märchenhaftes für die Ohren geboten. In der Pause bewirten die Märchenerzählerinnen meist mit leckerer Erdbeerbowle und Sekt. Dazu gibt es die mittlerweile schon berühmten Mandelecken von Carmen Stumpf und den pikanten Lauchkuchen von Ute Hommel. Immer wieder werden wir nach den Rezepten gefragt. Hier sind sie:
Rezept für Mandelecken
Knetteig aus 400g Mehl
150g Butter
100g Zucker
2 Eiern
1 Vanillezucker
1 Teel. Backpulver
Belag: 200g Butter
150g Honig
1 Vanillezucker miteinander aufkochen und
400g gehobelte Mandeln unterrühren
bei 160° Umluft ca 20 Minuten backen
150g Butter
100g Zucker
2 Eiern
1 Vanillezucker
1 Teel. Backpulver
Belag: 200g Butter
150g Honig
1 Vanillezucker miteinander aufkochen und
400g gehobelte Mandeln unterrühren
bei 160° Umluft ca 20 Minuten backen
Lauchkuchen
(Menge
für eine Quiche-oder Springform, für ein Blech jeweils die doppelte Menge)
Mürbteig:
250
g Mehl
½
TL Salz
125
g Butter in Flocken
1
Ei
Belag:
600
g Lauch
100
g Zwiebeln
2 EL Olivenöl
Salz. Pfeffer, Muskat
150
g saure Sahne
2
Eier
100
g geriebenen Käse
3
EL feingehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch...)
Kräutersalz
Fett
für die Form
Mürbteig
zubereiten, mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Lauch
und Zwiebeln in Streifen schneiden. Beides in Olivenöl andünsten und mit Salz.
Pfeffer und Muskat würzen.
Eine Springform (bzw. ein Blech) ausfetten, den
Teig ausrollen, in die Form legen und einen Rand hochziehen. Den Teig mehrmals
einstechen. Den Backofen auf 200 ° vorheizen.
Die
saure Sahne mit den Eiern und dem Käse verrühren. Die Kräuter darunterheben und
das Ganze mit Kräutersalz und Pfeffer* abschmecken.
Den
Lauch auf den Teigboden verteilen und die Eiersahne darübergießen. Die Quiche
40 bis 45 Minuten backen.
·
Da
ich es gern etwas schärfer mag, würze ich auch noch mit Kümmel und wenigen
getrockneten Pfefferschoten.
Guten
Appetit wünscht die Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen
Saisoneröffnung für Märchenzelt
Vom 22. bis 25 Mai ist für das
Märchenzelt der Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“in diesem Jahr
Saisoneröffnung. Beim historischen „Meistertrunk“
in Rothenburg ob der Tauber kommt
es das erste Mal zum Einsatz.
. Mit dabei ist, wie im letzten Jahr auch schon, Walter
Richtscheid mit der Schnitzelbank. Er baut Bögen und Pfeile aus heimischen
Naturmaterialien. Auf dem Handwerkermarkt am Kirchplatz wird das Zelt zu finden
sein. Das Programm ist so bunt wie das Markttreiben. Bekannte und unbekannte
Märchen werden von Carmen Stumpf erzählt, gesungen und musikalisch umrahmt.
Immer wieder gibt es für die Kinder etwas zum Schauen oder sie werden mit in
die Geschichte einbezogen. Das Reliefbild aus Pappmachee, die Drachenkopfgeige,
Trommel, Flöten und Horn schmücken die Erzählungen aus.
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