Am Vortag des Internationalen Frauentags luden der Märchenbrunnen und die Wischauer Sprachinsel zu einer Märchenveranstaltung über Frauenkünste. Und wo könnte dieser besser stattfinden als in den Räumen der Wischauer, einer Vertriebenengemeinschaft aus dem früheren Böhmen und Mähren. Bekannt sind sie für ihre herrlichen und farbenfrohen Stickereien und ihre aufwändigen, reichen Trachten.
Ute Hommel und Carmen Stumpf erzählten Märchen vom Spinnen und Weben, vom Flachs und seiner Behandlung, aber auch von Ausdauer, Durchhaltevermögen und der Fähigkeit, einem Kind das Leben zu schenken. Die Märchen entführten die Zuhörerinnen nach Tirol, Frankreich und China. Auch die Gastgeber zeigten mit leckeren Kuchenspezialitäten, z.T. aus der alten Heimat, ihre Frauenkünste. Ute Soutschek führte in die Geschichte der Wischauer ein. Die prächtigen Trachten, Stickereien und das handbemalte Geschirr erregten große Bewunderung.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen