Jüdische Märchen in Oberdorf


Am 23. Juni 2012 um 20.00 Uhr erzählen Friede Wallentin, Ingrid Raschka, Helga Schwarting und Ute Hommel jüdische Märchen in der ehemaligen Synagoge in Bopfingen-Oberdorf. In diesen Märchen kommen sowohl die starke Religiosität als auch der verschmitzte Charakter des jüdischen Volkes gut zur Geltung. Begleitet werden die Erzählerinnen von Peter Epple und seinem Akkordeon. Der Eintritt beträgt 5 Euro. In der Pause wird durch den Trägerverein der ehemaligen Synagoge bewirtet.

Kindheitsträume - Märchen der Brüder Grimm



Wie immer am Vorabend des Muttertags laden die Erzählerinnen des "Märchenbrunnens" zur Langen Nacht der Märchen. Sie findet statt am 12. Mai 2012 um 20.00 im Soler im zweiten Stock des Rathauseses in Bopfingen. (Es gibt einen Aufzug) Unter dem Titel "Kindheitsträume - Märchen der Brüder Grimm" werden bekannte und unbekannte Grimms Märchen erzählt. Damit erinnern die Erzählerinnen an die erste Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen. Diese kam vor 200 Jahren auf den Markt und trat einen Siegeszug um die Welt an.

Begleitet werden die Märchen vom Folk-Trio Pfifferle Stiel aus Ellwangen.

Einlass ist um 19.00 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf zu 9 Euro in der Bücherinsel im Aalener Mercatura und in Bopfingen und zu 10 Euro an der Abendkasse. In den beiden Pausen wird bewirtet.

Hexenmärchen zur Walpurgisnacht

Der Sage nach fliegen die Hexen in der Nacht zum 1. Mai auf den Blocksberg, um dort zu tanzen. Marie-Louise Ilg, Ute Hommel, Ingrid Raschka und Carmen Stumpf, die Erzählerinnen des Märchenbrunnen bleiben in der Region und erzählen Märchen von Hexen am 30. April 2012 um 20.00 Uhr im Schloss in Wasseralfingen. Je nach Witterung wird im Schlosshof oder im Saal im 1. Stock erzählt. In der Pause bewirtet eine Schulklasse. Die Märchen werden musikalsich begleitet von Paul Erhardt auf dem Akkordeon.

Märchen des Monats März

Der heiratslustige Specht

Es war einmal ein Specht. Der war eingebildet und stolz und wollte hoch hinaus. Kein anderer Specht war ihm recht. Da flog er eines Tages zur Sonne und sprach:“ Sonne, du bist groß und stark. Ich möchte deine Tochter heiraten!“ Hm, hm hm, als die Sonne den Specht in all seiner Winzigkeit so vor sich herumflattern sah, da musste sie heimlich lachen. Aber sie antwortete ganz höflich: „Ich bin zwar groß und stark, aber da ist noch jemand, der ist viel größer und stärker als ich. Das ist die Wolke. Sie schiebt sich einfach vor mich und dann bin ich nicht mehr zu sehen.“
Da flog der Specht zur Wolke und sprach: „ Wolke, du bist groß und stark. Ich möchte deine Tochter heiraten!“ Als die Wolke den Specht in all seiner Winzigkeit herumflattern sah, da musste sie heimlich lachen. Sie sprach aber ganz höflich: „Ich bin zwar groß und stark, aber da ist noch jemand, der ist viel größer und stärker als ich. Das ist der Wind. Er bläst und bläst und bläst mich auseinander.“
Da flog der Specht zum Wind und sagte: „Wind, du bist groß und stark. Ich möchte deine Tochter heiraten!“ Als der Wind den Specht in all seiner Winzigkeit herumflattern sah, musste er heimlich lachen. Er antwortete aber ganz höflich: „ Ich bin zwar groß und stark, aber da ist noch jemand, der ist viel größer und viel stärker als ich. Und das ist der Baum. Da kann ich blasen und blasen und blasen – und er fällt nicht um.“
Da flog der Specht zum Baum, setzte sich auf einen Ast und sagte: „Baum, du bist groß und stark. Ich möchte deine Tochter heiraten!“ Als der Baum den Specht in all seiner Winzigkeit so vor ihm herumflattern sah, musste er heimlich lachen. Aber er blieb ganz höflich und antwortete: „Ich bin zwar groß und stark, aber da ist noch jemand, der ist viel stärker als ich. Und das ist eine Spechtin. Die klopft und klopft und klopft Löcher in mich hinein und eines Tages werde ich noch umfallen.“
Da flog der Specht zur Spechtin und fragte: „Du bist groß und stark. Möchtest du meine Frau werden?“ Und sie heirateten noch am gleichen Tag. Als aber die anderen Vögel dies sahen, da mussten sie alle laut lachen. Der Specht aber sagte: „Ich weiß gar nicht, was ihr wollt. Sie ist doch stärker als die Sonne, die Wolke, der Wind und der Baum!“ Und damit sollte er Recht behalten, sein ganzes Leben lang.

Märchen in der Trauerbegleitung bei Kindern





Anlässlich des Kinderhospiztages gab es im Aalener Malteserzentrum erstmals eine Zusammenarbeit zwischen Märchenerzählerinnen und Ehrenamtlichen aus der Kinderhospizarbeit

Im Malteserzentrum in der Gerokstraße in Aalen gibt es sonst handfeste und reale Hilfen. Am vergangenen Donnerstag war das anders :
Georg Gärtner, Koordinator des Kinderhospizdienstes, konnte die Buchautorin und Erzählerin Jana Raile aus Neustadt in Holstein in seinen Räumen begrüßen; sie referierte über das Thema "Märchen erzählen in der Trauerbegleitung von Kindern".
In einem Workshop konnten die ehrenamtlichen Patinnen und Paten im Hospizdienst zusammen mit Märchenerzählerinnen aus Aalen und Heidenheim erarbeiten, wann Märchen in der Trauerarbeit mit Kindern und im Umgang mit todkranken Kindern und ihren Familien segensreich eingesetzt werden können. Als Arbeitsgrundlage diente das Grimmsche Märchen von Dornröschen. Erzählt von Jana Raile brachte es allen Anwesenden eine Neubegegnung mit der Königstochter.
Abgerundet wurde das Thema durch einen Erfahrungsbericht von Gerda Prasser, Kinder- und Jugendtrauerbegleiterin, über ihre tägliche Arbeit mit trauernden Kindern und Familien. Auch von der Begleitung der Ehrenamtlichen und von der Arbeit des Kinderhospizdienstes in Kindergärten und Schulen erzählte sie.
Erstmals waren Märchenerzählerinnen aus Aalen und Heidenheim Gäste im Haus der Malteser. Sie alle erlebten eine interessante, kurzweilige Veranstaltung mit vielen „Ahas“. In der Abschlussrunde waren sich die Teilnehmer einig, dass sie jetzt auch andere Märchen wieder entdecken wollen.
Zum Schluss ließ die begnadete Erzählerin noch eine andere Facette ihres Könnens aufblitzen, als sie den Gästen die witzige Geschichte "Katze und Maus in Gesellschaft" darbot.


Von Marie-Louise Ilg und Ingrid Raschka

Neresheimer Märchentage



Donnerstag, den 22.März.2012
19.30 Uhr im Matheuß-Palm-Saal des Neresheimer Rathauses
„Die Seehundfrau mit den braunen Augen“
Ein Märchen hören, fühlen, zum Ausdruck bringen, Ausklang mit Tee und Gebäck
Nur mit Anmeldung unter 07326/919303 oder info@8sam-stern.de
UKB 6.-€
Susanne Stern – Carmen Stumpf – Regina Werner



Freitag, den 23. März 2012
17.00 bis 18.30 Uhr
in der Alten Schule in Neresheim
„Der Schatz im Versteck“
Zu einem Schatz-Märchen wird eine kleine Kostbarkeit in einem Versteck aus Filz
verborgen.




Für Kinder ab 8 Jahren, nur mit Anmeldung unter 07326/465 oder info@carmen-stumpf.de
UKB 3.-€
Barbara Lang – Helga Schwarting - Christine Müller


19.00 Uhr
Treffpunkt Klosterparkplatz
„Stimmen im dämmrigen Wald“
Märchenumwoben in die Nacht wandern.
Ziel ist die Erzähljurte, Punsch hängt über dem Feuer
Anmeldung unter 07326/465 oder info@carmen-stumpf.de
UKB 6.-€, Familien 15.-€
Carmen Stumpf – Nikolaus Kolleth – Walter Richtscheid














Samstag, den 24. März 2012
.
Von 14.30 bis 17.00 Uhr in den Räumen des Treffpunkt F in der Alten Schule in Neresheim
Kindernachmittag (ab 6 Jahre)
„Von sichtbaren und unsichtbaren Helfern“



Märchen hören, basteln, Spiele, verkleiden, Teestube des Türkisch- Islamischen Kulturvereins,
Karten nur im Vorverkauf im Fremdenverkehrsamt Neresheim (07326/8149) und in den Neresheimer Buchhandlungen.
UKB 3.-€ beinhaltet ein Getränk und ein Gebäck
Die Frauen des TreffpunktF – Anne Heilig – Helga Schwarting



Um 19.30 Uhr im Jugendzentrum
Neresheim, Dossinger Weg 2
„Märchen a la carte“
Kurze Märchen aus aller Welt und kleine Speisen nach Karte bestellen. Der Erlös kommt der Jugendarbeit zugute
Tischreservierungen unter 07326/465 oder info@carmen-stumpf.de
Helga Schwarting - Carmen Stumpf – Marie-Louise Ilg – Irmgard Renner- Heck - Nikolaus Kolleth – Elke Keck



Sonntag, den 25. März 2012
10.30 Uhr in der Adalbert-Seifriz Halle im Rathaus Neresheim
„Märchen und Musik“
Preisträger des Ensemble-Wettbewerbes der Musikschule Neresheim umrahmen Märchen von und über Musik
Eintritt frei
Friede Wallentin - Carmen Stumpf - Helga Schwarting - Marie-Louise Ilg

Märchen des Monats Februar

Die Farbe des Schnees

Alle Dinge der Welt hatten schon ihre Farbe. Das Gras war grün, die Sonne war gelb, die Rose war rot und der Himmel war blau. Nur für den Schnee war keine Farbe übrig geblieben. Da entschloss sich der Schnee, die anderen zu bitten, ihm etwas Farbe abzugeben.

Zuerst ging er zur Wiese. „Gib mir ein wenig von deiner schönen grünen Farbe!“ sagte er. Aber die Wiese schüttelte all ihre Grashalme und gab ihm nichts.

Da ging der Schnee zur Sonne. „Gib mir ein wenig von deinem goldenen Licht!“ bat er. Aber die Sonne verhüllte sich hinter einer Wolke und gab ihm nichts.

Da ging der Schnee zur roten Rose. „Rose, stolze Rose, gib mir ein bisschen von deinem herrlichen Rot!“ Aber die Rose zeigte ihre Dornen und gab ihm nichts.

Da begab sich der Schnee zum Himmel und bat: „Himmel, du schöner blauer Himmel, gib mir ein wenig von deinem Himmelblau!“ Aber auch der Himmel wollte nichts abgeben.

So musste der arme Schnee unverrichteter Dinge abziehen.

Da sah er am Waldrand ein kleines, bescheidenes Blümchen stehen. „Könntest du ir vielleicht ein wenig von deiner schönen weißen Farbe abgeben? Wenn ich keine Farbe habe, wird es mir so ergehen wie dem Wind. Der hat auch keine Farbe und brüllt und bläst bloß. Den kann niemand sehen.“ Da erbarmte sich das Blümchen und gab dem Schnee von seiner weißen Farbe. Und so ist der Schnee weiß geworden.

Und das bescheidene Blümchen vom Waldrand, das heute noch in unseren Gärten blüht, heißt seitdem Schneeglöckchen.

Der Schnee ist seitdem nicht gut auf Blumen zu sprechen und lässt sie alle erfrieren. Nur dem Schneeglöckchen fügt er keinen Schaden zu und verschont es.

Klug und listenreich - arabische Frauen im Märchen





Der Internationale Frauentag ist in Aalen in diesem Jahr den arabischen Frauen gewidmet, die durch ihren Mut und ihr Engagement die jüngste Entwicklung im arabischen Raum entscheidend mitgestaltet haben. Am 8. März von 12 Uhr bis 14 Uhr setzen ihnen in der Stadtbibliothek Aalen Helga Schwarting, Ingrid Raschka und Ute Hommel mit vergnüglichen Märchen ein literarisches Denkmal.

Von der List der Frauen und anderen witzigen Sachen




Am Freitag, 17. Februar um 19.00 Uhr erzählen Helga Schwarting und Marie-Louise Ilg im Cafe Samocca in der Friedhofstraße in Aalen. Genießen Sie witzige und heitere Märchen vor dem Faschingswochenende.

Die Reise ins Paradies - Indische Märchen aus dem Garten der Künste




Am Samstag, 21. 1. um 19.00 im Alten Rathaus in Aalen erzählen Ute Hommel, Marie-Louise Ilg und Irmgard Renner-Heck im Rahmen der aktuellen Ausstellung „INDIEN- Garten der Künste“ des Kunstvereins in Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen. Unter dem Motte „Die Reise ins Paradies – Indische Märchen aus dem Garten der Künste“ wollen sie an diesem Abend dazu beitragen, dass das ferne Land immer vertrauter und liebenswerter wird. Inga Rincke sorgt mit ihren Trommeln für die musikalische Umrahmung.
In der Pause besteht Gelegenheit, die Ausstellung zu besichtigen, die noch bis 29. 1. 2012 im Alten Rathaus zu sehen ist.
Der Eintritt zu der Lesung beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Karten sind zu den üblichen Öffnungszeiten der Galerie im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.