Wilder Geselle in lieblicher Landschaft - Wanderung mit Märchen und Sagen

Am Sonntag, den 25. September um 14 Uhr führen Ute Fallscheer und Carmen Stumpf von der Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“ eine Wanderung mit Sagen und Märchen rund um die Kocherburg bei  Unterkochen.

Vom Treffpunkt beim Läuterhäusle in Unterkochen geht der Weg über den steilen Fußpfad hinauf zur Kocherburg, der Burg des sagenhaften Junker Hans. Vorbei an vorgeschichtlichen Wallanlagen, erreichen wir den Abstieg zum Ursprung des weißen Kochers von wo sich herrliche Aussichten zeigen. Seinem Lauf folgen wir zurück zum Ausgangspunkt.

Sagen ranken sich um die Kocherburg, Märchen erzählen von der versteckten Waldhütte und der bezaubernden Landschaft. All das werden die beiden Erzählerinnen während des Rundgangs spannend und unterhaltsam zu Gehör bringen.

Dauer: 2,5 Stunden
Unkostenbeitrag 5 €

Märchenzelt beim Stadtmauerfest in Nördlingen

Vom 9. bis zum 11. September 2016 ist in diesem Jahr das  Stadtmauerfest in Nördlingen

Im Gallengäßchen beim Lager der "Freien Musketiere Neresheim" steht das Märchenzelt der Erzählgemeinschaft Ostalb 2Märchenbrunnen". Immer zur vollen Stunde wird Carmen Stumpf dort Märchen erzählen.  An dem bunten Programm aus Bekanntem und Neuem können Erwachsene und Kinder Freude haben:
Spannend ist es, zu erleben, wie der "Märchenschrein" nach und nach eine Geschichte frei gibt.
Ein Märchenlied ist schnell gelernt und kann mitgesungen werden.
Und fast bei allen Erzählungen gibt es etwas zum Schauen.

Am Freitag, 9. 9. und Samstag 10. 9. jeweils um 21 Uhr können die erwachsenen Zuhörer in die Welt der Märchen eintauchen. Zum Schmunzeln und Nachdenken erzählt Carmen Stumpf von Soldaten, vom Tod und vom großen Glück. Flöten und Trommel umrahmen die Erzählungen.

"Der Krieg hat den Indianern nichts Gutes gebracht!"



Friedensmärchen zum Antkriegstag im Café Samocca

Zum Abschluss des Antikriegstages bot die Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“ einen Märchenabend im Café Samocca. Unter dem Titel „Die klugen Fledermäuse“ erzählten Ute Hommel, Ingrid Raschka und Helga Schwarting Märchen vom Frieden. Begleitet wurden sie dabei von Herrn Gruno am Klavier, mit Gitarre und Geige.
Die besten Kriege sind die, die gar nicht erst entstehen. In dem reizenden chinesischen Märchen „Warum es keinen Krieg geben darf“ erkennen sogar die Feldherren, dass das Glück einer kleinen Familie nicht durch einen Feldzug zerstört werden darf. Erschreckend modern und aktuell kommt das Märchen von den klugen Fledermäuse daher. Sie wehren sich erfolgreich, in einen Krieg hineingezogen zu werden, den sie nicht als den ihren ansehen. Obwohl viele Zuhörer dabei an den zweiten Irakkrieg und die Koalition der Willigen dachten, ist das Märchen fast 700 Jahre alt, wie Ute Hommel verriet. .
In dem koreanischen Märchen vom Barthaar des Tigers erzählte Helga Schwarting von den schrecklichen Folgen, die Krieg und Gewalt bei den Kriegsteilnehmern, aber auch bei deren Angehörigen auslösen. Mit unendlicher Geduld gelingt es einer Frau, ein Barthaar des Tigers abzuschneiden und bekommt so einen Weg aufgezeigt, ihrem Mann zu helfen.
Ingrid Raschka ging in ihrem Märchen vom Geschenk des Rabbi auf die Bedeutung des inneren Friedens ein. Durch gutes Beispiel schaffte es ein Rabbi nicht nur, ein Kloster zu reaktivieren, er zeigt auch, dass zwei unterschiedliche Religionen gut miteinander auskommen können.
Dass Waffen nicht unbedingt eingesetzt werden müssen, zeigte das japanische  Märchen vom Schwertmeister. Es lässt einen waffenstarrenden Samuraikrieger ziemlich lächerlich aussehen. Auch zwei weise, alte Indianerhäuptlinge gelangten zu der Einsicht, „dass der Krieg den Indianer noch nie etwas Gutes gebracht hat!“ Daher wurden im Indianerland die Streitäxte vergraben. Das anschließende Friedensfest brachte sogar die Sonne zum Lächeln.
Die Erzählerinnen baten an diesem Abend um Spenden zugunsten der Flüchtlingsarbeit des Vereins Kulturküche Aalen. Dessen Vorsitzende Rosemarie Wilhelm freute sich über mehr als 270 Euro.


Zum Antikriegstag: Märchen vom Frieden

Am Donnerstag, dem 1. September ist Antikriegstag. Neben einer Kundgebung und einem Gottesdienst findet um 19 Uhr im Café Samocca in Aalen eine Märchenveranstaltung mit Märchen vom Frieden statt. Unter dem Titel „Die klugen Fledermäuse“ erzählen Ute Hommel, Ingrid Raschka und Helga Schwarting von der Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“ Märchen, die sich mit der Entstehung von Konflikten, mit Streit und Versöhnung befassen. Sie werden dabei musikalisch von Herrn Gruno mit Gitarre und Geige begleitet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Märchenwanderung auf dem Skulpturenpfad

Zu den Skulpturen von Sterntaler, Rapunzel und Co. geht eine Märchenwanderung für Familien am 28. August 2016 in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr auf dem Greutparkplatz in Aalen zur Bildung von Fahrgemeinschaften oder direkt am Parkplatz des Naturbades in Niederalfingen um 14 Uhr. Der Weg ist auch für Kinderwagen geeignet. Eine kleine Pause mit Ricksackvesper ist vorgesehen.

Im Interkulturellen Garten von Aalen

Carmen Stumpf und Helga Schwarting von der Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" erzählten bei herrlichstem Sommerwetter zum Thema " Märchen vom Wachsen und Gedeihen" im Interkult. Garten in Aalen. Viele große und kleine Zuhörer waren gekommen. Es war ein wunderschöner Nachmittag, sehr harmonisch und auch für die beiden Erzählerinnen eine richtige Freude! Die Märchen wurden einfühlsam umrahmt von Sigemar Gruno auf der Geige. Das anschließende Zusammensitzen und die netten Gespräche beim Schmaus der lecker zubereiteten Köstlichkeiten aus Nepal, Korea und Syrien war noch einmal so ein kleiner Höhepunkt!
Carmen Stumpf begann mit dem indianischen Märchen "Warum die Bäume nicht mehr spreche können". Darin klagen und jammern die Bäume, wenn sie gefällt werden sollen, damit die Menschen Tische, Stühle und Betten zimmern können. Eines Tages ist der Sonne ihr Gejammer leid, sie nimmt ihnen ihre Sprache, aber sie läßt den Bäumen ihren Gesang, den wir hören können, wenn der Wind sacht über die Wipfel streicht..
Wie der weise, kinderlose König es schafft, einen besonnenen, wahrheitsliebenden Thronfolger zu finden, erzählt Helga Schwarting, mit dem Märchen aus Korea. Er verteilt Blumensamen an alle Kinder, wer die schönste Blume züchtet, den will er an Kindesstatt annehmen. Die schönsten Blumen werden gebracht! Ein Junge aber bringt einen leeren Blumentopf - ihn nimmt der König an Kindesstatt an! Weshalb? Der König belohnte die Ehrlichkeit des Jungen. Er hatte die Samen vorher gekocht, sie konnten also gar nicht keimen!!
Wie nach dem Genuß von herrlich duftenden Äpfeln auf einmal am Kopf Hörner wachsen können, berichtet das russische Märchen vom Bauer und vom Edelmann. Die Prinzessin ißt ebenfalls von den hornigen Äpfeln und wird durch die guten Äpfel geheilt - die Hörner fallen ab. Der Bauer wird reich belohnt und zum Ratgeber des Königs ernannt.
Beim Märchen vom "Laminak", dem Mitmach-Märchen haben alle, Jung und Alt, begeistert mitgemacht. Der kleine, böse Kobold tyrannisiert die alte Bäuerin, weil er jedoch das Wort 'Ich-selber' nicht kennt, kommt er schließlich selbst zu Schaden.

Märchenabend: Aalen City blüht handwerklich


Früher, als Märchen noch überall und zu vielen Gelegenheiten erzählt wurden, weil es sonst wenig Unterhaltung gab, waren auch die Handwerker bei Tag und bei Nacht am Werk. Die Leute sahen sie bei der Arbeit oder hörten sie, wenn sie durch's Dorf oder durch die Stadt gingen. Damals konnten die Menschen nicht einfach in einen Laden gehen um einzukaufen...
So beginnt Helga Schwarting ihren Märchenabend in der Stadt zum Thema "Aalen City blüht handwerklich" . Sie erzählt das Grimm'sche Märchen von Spindel, Weberschiffchen und Nadel, da wird vom Faden bis zur fertigen Kleidung, vom Tuch bis zum Teppich alles selbst gefertigt. Sie erzählt vom Schuster in der Stadt, von der mühevollen Arbeit der Bauern hoch oben auf den steilen Wiesen, vom Koch, der dem König mit der Maulbeeramelette die letzte Probe seiner Kunst zeigen soll und nicht zuletzt von tausend blühenden Blumen für den König. Die wenigem Zuhörer, die an diesem heißesten Tag des Jahres in der Stadt waren, erlebten einen gelungenen Märchenabend.

Aalens kleine Gartenschau 2016

Klein, aber fein kommt sie daher - Aalens kleine Gartenschau. Diesmal sind Möbel aus Paletten und viele blühende Pflanzen am Rande des Bürgerspitals aufgebaut. Trotz des Lebens ringsherum lauschten Kinder und Erwachsene aufmerksam den Märchen, die Ute Hommel und Ingrid Raschka vortrugen. Da wurde erzählt, wie die Indianer die ersten Märchen und Geschichten bekamen und wie das Feuer zu den Tieren kam. Ingrid Raschka kochte eine pfiffige Steinsuppe und erzählte vom armen Ali Baba und seinem unersättlichen Bruder Kasim, der seine Gier mit dem Leben bezahlen musste.
Zum bekannten Märchen vom schönen Dornröschen sangen alle das Kinderlied mit. Großen Spaß machte das Märchen vom gefräßigen Kater, der nicht nur Kälbchen und Kuh, sondern gleich einen ganzen Hochzeitszug sowie Mond und Sonne auffraß.
Am Mittwoch, dem 20. 7. um 19 Uhr erzählt Helga Schwarting von der Erzählgemeisnchaft Ostalb "Märchenbrunnen" an gleicher Stelle Märchen für große und natürlich auch für kleinere Märchenfreunde.

Zauberhafter Abend mit Harfe und Gong

Ein fast runder Vollmond stand am Himmel über dem Seelhaus in Bopfingen, als die Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" zur Bopfinger Märchennacht mit dem Titel "Silbermond und Sternenglanz" lud. Ute Hommel, Helga Schwarting und Carmen Stumpf erzählten Märchen von den Gestirnen. Sie wurden liebevoll begleitet von Susanne Engel an der Harfe, während rainer Engel seinen verschiedenen Gongs einmal zarte, dann wieder kräftige und machtvolle Töne entlockte.
In dem Grimms Märchen von der Nixe im Teich wird ein hübscher Jäger von der Wasserfrau entführt. Seine Frau träumt, wie sie ihn erlösen könnte und in der dritten Vollmondnacht gelingt es ihr auch. Carmen Stumpf erinnerte daran, dass gerade dieses Märchen das Lieblingsmärchen von Friede Wallentin sei, der Initiatorin der Bopfinger Märchennacht, die leider aus gesundheitlichen Gründen nicht da sein konnte.
Das Märchen, wie in ältesten Zeiten der Morgenstern und der Abendstern an den Himmel kamen, um die Menschen früh und spät an die Liebe zu allem Mütterlichen zu mahnen, erzählte Helga Schwarting, während Ute Hommel von drei Ringen berichtete, in denen ein Stern funkelte, der Mond schimmerte und die Sonne glänzte. Damit konnte der Prinz die schöne Prinzessin gewinnen. Nicht so erfolgreich war der Sonnengott, der die schöne Mondgöttin heiraten wollte und ihr seitdem vergeblich nachläuft. Auch die Anstrengungen der Schreckenswesen, die die Dunkelheit lieben, die Mondfrau auf immer zu begraben, waren vergeblich. Die Menschen befreiten im Märchen von der Mondfrau ihre Helferin und Beschützerin der Nacht.
Die Gestirne helfen den Menschen bei der Suche nach dem Liebsten. In dem Grimmschen Märchen von den "Sieben Raben" zeigten sich nur die Sterne hilfreich, während der Mond und die Sonne dem Mädchen bei der Suche nach seinen Brüdern Angst machten und es vertrieben.  Im griechischen Märchen vom Zuckermann "Simigdalenios" dagegen unterstützten alle Gestirne die Frau und zeigten ihr den Weg zu ihrem entführten Mann.
Wohin zu große Habgier führen kann, berichtete "Der Korb mit den Dukaten". Das Mondlicht offenbarte einem Mann einen ganzen Dukatensee. Weil er aber zu viel wollte, stand er am Ende mit leeren Händen da.
Das chinesische Märchen von der Reise zur Sonne beschreibt den langen Weg einer jungen Frau, die sich über viele Jahre, ja sogar Jahrzehnte bemüht, ihrem Volk das Licht der Sonne zu bringen. Ihrem Sohn gelang es schließlich, aber ihre Heldentat ist unvergessen.
Die begeisterten Zuhörer entließen die Erzählerinnen und die Musiker nicht ohne eine Zugabe zu verlangen.

Veranstaltungen mit Carmen Stumpf in der Märchenjurte

Carmen Stumpf ist auf einigen mittelalterlichen Märkten mit ihrer Märchenjurte anzutreffen.
Vom 13.bis 15.Mai ist sie auf dem Historischen Markt in Rothenburg o.d.Tauber. Sie wird während der Öffnungszeiten des Marktes stündlich verschiedene Märchenprogramme darbieten. Walter Richtscheid führt in den historischen Bogenbau ein.
Am 25. und 26.Juni gibt es ein ähnliches Programm beim Stadtfest in Neresheim.
Am 9. bis 11. September erzählt sie beim Stadtmauerfest in Nördlingen