Noch eine Absage

Leider müssen wir auch den 20. Bopfinger Märchenabend absagen. Wie immer am Vorabend des Muttertags, also dieses Jahr am 9. Mai, sollte die Märchenveranstaltung im Seelhaus in Bopfingen stattfinden. Auch hier hat uns die Coronakrise einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir möchten das Publikum nicht gefährden und werden deshalb den Termin auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Märchenwanderung

Leider müssen wir wegen des Coronavirus auch die Märchenwanderung am 4.4. 2020 absagen. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.😞

Absage!

Wegen des Coronavirus entfallen zunächst einmal alle Veranstaltungen der Neresheimer Märchentage, die in Räumen stattfinden. Ob die Märchenwanderung am 4.4. stattfindet, ist noch offen. Wir werden rechtzeitig informieren.

Neresheimer Märchentage

Die 7. Neresheimer Märchentage sind vom März bis Mai 2020.
Das vollständige Programm der Neresheimer Märchentage finden Sie unter www.neresheimer-maerchentage.info.

Märchentermine März 2020

 
-         Donnerstag, 5. März 18 Uhr im Ev. Gemeindehaus Aalen im „Café Tod“: Helga Schwarting spricht  über „Tod und Leben im Märchen“  und erzählt Märchen dazu. Unter Leitung von Frau Sylke Gamisch  soll dann Zeit und Raum bleiben für Gespräche rund um Fragen dieses Themas. Der Eintritt ist frei.

-         Montag, 9. März um 15 Uhr im Samariterstift Aalen, Jahnstr. 10-12, Cafe Nostalgie: Ute Hommel erzählt Märchen von starken Frauen für starke Frauen und starke Männer. Im Anschluss daran Kaffeeklatsch. Eintritt frei.

-         Dienstag, 17. März um 15 Uhr in der Cafeteria der Begegnungsstätte Bürgerspital: Ute Hommel erzählt Märchen für Großeltern und Enkel, Märchenrätsel und Lieder. Eintritt 5 € für Erwachsene. Dazu gibt es eine Überraschung aus der Küche.

Hexenmärchen in Abtsgmünd


Obwohl es Hexen in verschiedenen Kulturkreisen gibt, ist unser Bild von der Hexe recht einseitig geprägt. Sie ist normalerweise alt, hässlich und böse. Dass es auch andere, schöne Hexen gibt, zeigte Ingrid Raschka in dem spanischen Märchen „Die schöne Alte von Cordoba“. La Bruha wird sie genannt und hat vielen Menschen Gutes getan. Ihr sanftes Lächeln verzaubert alle. Es bewahrt sie allerdings nicht vor dem Kerker. Ihre Hexenkünste helfen ihr in die Freiheit.
Aus dem heutigen Polen kommt das Märchen vom Spielmann und der Grafentochter, das Ute Hommel erzählte. Die Mutter war neidisch auf die Schönheit der Tochter und lieferte sie den Hexen aus. Zum Glück war der Spielmann mutig genug, die Grafentochter zu erlösen. Er erhielt die Hand der Schönen und wurde ein Graf.
Auf Schwäbisch erzählte Ingrid Raschka das Märchen von einem neugierigen Ehemann, der hinter die Geheimnisse seiner Frau kommen möchte. Zu seinem Glück ist sie keine böse, sondern eine verständnisvolle Hexe und hilft ihm aus einer prekären Situation.
In dem bekannten Grimms Märchen von Jorinde und Joringel besiegt ein verliebter Jüngling nicht nur die Erzzauberin. Er kann seine Geliebte und alle anderen Verzauberten mit Hilfe einer wunderbaren Blume retten.
In russischen Märchen heißt die Hexe Baba Jaga, in den irischen Märchen ist es die Phuka. Sie tritt oft zusammen mit pechschwarzen Tieren auf, einer Katze, einem Ziegenbock oder einem Rappen. Mit der Phuka macht Morty Sullivan Bekanntschaft, als er auf einer Wallfahrt einen Abhang herabgestürzt wird. Oder war doch die volle Flasche schuld an seinem Missgeschick?
Die Märchen wurden wunderbar begleitet vom Tischharfenspielkreis der Begegnungsstätte Aalen unter der Leitung von Ute Geiger-Ruth. Das zahlreiche Publikum in der Bibliothek würdigte die Leistungen der Erzählerinnen und der Musikerinnen mit lang anhaltendem Beifall und dem Wunsch nach einem baldigen Wiedersehen und –hören.

Von Hexen und weisen Frauen


In die Bücherei Abtsgmünd lädt die Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" am Freitag, dem 21. Februar 2020 um 19 Uhr. Ute Hommel und Ingrid Raschka erzählen Märchen "Von Hexen und weisen Frauen". Sie werden musikalisch begleitet vom Tischharfenensemble der Begegnungsstätte Bürgerspital. Karten an der Abendkasse zu 5 €.

Samocca: Märchen vom Werden und Vergehen


Die Vergänglichkeit des Lebens, der Tod oder ein Hinüberwechseln in eine andere Form des Daseins, in die „Anderswelt“ – in unseren Märchen wird all das thematisiert. „Vom Werden und Vergehen“ war der Titel eines besinnlichen, zum Nachdenken anregenden Märchenabends der Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“.  Dass es trotz des ernsten Themas Anlässe zum Schmunzeln gab, liegt auch in der Wesensart des Märchens.

Den Anfang machte Ute Hommel mit einem irischen Märchen, das aus der Sammlung der Brüder Grimm stammt. König Cork verwehrt den Armen seines Landes den Zugang zu einem lebenswichtigen Element, dem Wasser. Zur Strafe müssen er, seine Tochter und alle seine Gäste in einem Palast auf dem Grund eines Sees tanzen und feiern, bis sie erlöst werden.
In einem zauberhaften keltischen Märchen aus Irland schilderte Helga Schwarting, wie ein Holzfäller, angetrieben von der Sehnsucht nach dem „paradiesischen Land“ seinen Bogen, sein Haus, ja sogar sein Leben beim Würfelspiel verliert. Er gelangt ins Paradies, kann aber sein irdisches Dasein zurück gewinnen. Fortan lebt er zufrieden in dem Bewusstsein, dieses Paradies einst wieder erlangen zu können.
Wie alle Märchen, so endet auch das tibetische Märchen von „Morgenröte und Abendstern“ glücklich – jedoch in einem sehr buddhistischen Sinn. Ein schönes junges Paar opfert seine persönliche Zukunft zugunsten seines Dorfes. Fortan stehen sie als stumme Felsen, aber sie haben ihrem Dorf das lebensnotwendige Wasser beschert.
Auch in dem griechischen Märchen von Philemon und Baucis bleiben die beiden Alten noch im Tode vereint. Für ihre Gastfreundschaft retten die Götter die beiden vor dem Untergang und belohnen sie mit einem gemeinsamen Leben nach dem Tod.
In dem Grimms Märchen von den sechs Schwänen sind die Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen Verwandlung und Erlösung fließend. Am Ende schafft es die Schwester, ihre Brüder vom Fluch der Hexe zu befreien und sie zurückzuholen in die Welt der Menschen.
Die Gestalt der Holle ist nicht nur die Schnee spendende Märchengestalt. In vorchristlicher Zeit galt sie auch als mächtige Göttin, als Urmutter und Herrin über Leben und Tod. In dem baltischen Märchen von „Frau Holles Apfelgarten“ möchte sie eine alte Frau zur Pflege ihrer Apfelbäume zu sich ins Paradies holen. Die gewitzte Alte aber zieht das irdische Dasein vor. Erst das Versprechen, zurückkehren zu dürfen, veranlasst die Alte, einen Blick ins Paradies zu tun.  Die Verheißung ewiger Jugend und Schönheit schließlich lässt sie einlenken. Fortan wird sie  im Paradies die Apfelbäume pflegen.
Die Märchen wurden einfühlsam und stimmungsvoll begleitet von Monika Begenat und Ute Hommel auf der Tischharfe und Marion Hösch auf der Veehharfe.

Märchen und Musik aus Afrika



Am Freitag, dem 3. Januar 2020 findet um 18.30 Uhr ein Märchenabend im Rahmen der Ausstellung „Gesichter Afrikas“ statt.  Märchenerzählerin Ute Hommel von der Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“ erzählt Märchen aus verschiedenen Regionen Afrikas. Sie wird dabei musikalisch begleitet vom afrikanischen Kulturverein Aalen. Der Eintritt ist frei. In der Pause besteht Gelegenheit, die Ausstellung „Gesichter Afrikas“ zu sehen.
Ort: Museumsgalerie im Bürgerhaus in Wasseralfingen

Vom Werden und Vergehen

Am Freitag, dem 17. Januar 2020 beginnt das Märchenjahr des "Märchenbrunnens". Um 19 Uhr erzählen Ute Hommel und Helga Schwarting Märchen vom Werden und Vergehen im Café Samocca in Aalen. Sie werden von Tischharfen begleitet. Der Eintritt beträgt 5 Euro.