Zu Musikmärchen aus aller Welt laden Ute Hommel und Helga Schwarting am Freitag, 23. Juni 2017 um 19 Uhr ins Café Samocca in Aalen. Die beiden Erzählerinnen, die ihre Märchen frei vortragen, werden dabei begleitet von Oli Dauser an verschiedenen Instrumenten.
Der Eintritt beträgt 5 Euro, das Samocca-Team bewirtet.
Rezept: Orientalische Dattelcreme
Diese köstliche Dattelcreme gab es beim Bopfinger Märchenabend: "Märchen für das Herz - Köstlichkeiten für den Bauch. Hier das Rezept:
75 g entsteinte Datteln
1/2 Knoblauchzehe
100 g Schmand
100 g Frischkäse
1/2 TL Chilly- oder Harisapaste
1/4 TL Kreuzkümmel gemahlen
1/2 TL Currypulver
Pfeffer und Salz
Baguettebrot
Die Datteln klein schneiden, mit allen Zutaten mischen. Die Creme mit dem Stabmixer fein pürieren, evtl. noch abschmecken.
75 g entsteinte Datteln
1/2 Knoblauchzehe
100 g Schmand
100 g Frischkäse
1/2 TL Chilly- oder Harisapaste
1/4 TL Kreuzkümmel gemahlen
1/2 TL Currypulver
Pfeffer und Salz
Baguettebrot
Die Datteln klein schneiden, mit allen Zutaten mischen. Die Creme mit dem Stabmixer fein pürieren, evtl. noch abschmecken.
Sich die Märchen einverleiben
Bis auf den letzten Krümel, die letzte Beere verspeisten die
Zuhörerinnen und Zuhörer im Museum im Seelhaus die Häppchen, die die Erzählerinnen der
Erzählgemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“ vorbereitet hatten. Das Konzept
des 17. Bopfinger Märchenabends „Märchen und Essen“ war voll aufgegangen.
Unter dem Titel „Märchen für das Herz – Köstlichkeiten für
den Bauch“ begann zunächst Carmen Stumpf mit dem Märchen von der
Rätselprinzessin Turandot. Heiraten will die Schöne nur den Mann, der ihr an
Klugheit zumindest ebenbürtig ist. Schon viele Köpfe von erfolglosen Freiern
zieren ihr Bildnis. Ein junger Prinz, ebenfalls in Liebe zu ihr entbrannt,
nimmt sich Zeit für seine Werbung und bereitet sich sorgfältig vor. Mit Erfolg!
Er überwindet zunächst alle Hindernisse auf dem Weg in das Schloss hinein und
schafft dann auch noch die Rätsel, die ihm Turandot stellt. Die Häppchen, die
dem persischen Märchen folgten, nahmen die Symbolik der Perlen auf.
„Das Gebet des Kadi“, ein türkisches Märchen von Elsa Sophia von Kamphoevener erzählte Ute Hommel. Der Kadi führt seine Gerichtsverhandlungen in höchst eigenartiger Weise. Der Beschuldigte kann den Gerichtssaal als reicher Mann verlassen, die Ankläger haben nicht nur den Schaden, sie müssen auch noch Strafen bezahlen. Kein Wunder, dass der Eseltreiber, dessen Esel den Schwanz verlor, lieber auf eine Anklage verzichtet.
„Wer den Duft des Essens verkauft, wird mit dem Klimpern des Geldes bezahlt“! Mit dieser Erkenntnis muss sich ein habgieriger Wirt zufrieden geben. Mit würzigen Köfte (Hackfleischbällchen), gefüllten Aprikosen und einer süß-scharfen Dattelcreme konnten diese türkischen Märchen „erschmeckt“ werden.
Eine geheimnisvolle Waldfrau verführt das sonst so fleißige
Lieschen zum Tanzen auf der Weide. Statt die Ziegen zu hüten und dabei die Spindel
zu betätigen, verbringt das Mädchen lieber die Zeit damit, sich mit der
unbekannten schönen Frau im Kreis zu drehen. Am Ende füllt ihr die Waldfrau die
Tasche mit Birkenlaub, das sich in Gold verwandelt.
Von den Erinnerungen, die sich oft mit einem Duft oder einem
Geschmack verbinden, erzählte Helga Schwarting in ihrem zweiten Märchen von der
Maulbeeromelette. Ein König knüpft daran wunderbare Gefühle, sein kluger Koch
aber zeigt ihm, dass sich diese Gefühle nicht mehr wiederholen lassen.
Köstliche Beerenmuffins bildeten den Abschluss eines gelungenen Abends.
Märchen für das Herz- Köstlichkeiten für den Bauch
Seit 17 Jahre gibt es am Vorabend des Muttertags einen Märchenabend in Bopfingen. Er findet im Museum im Seelhaus statt am Samstag, dem 13. Mai um 20 Uhr. In diesem Jahr haben sich die Erzählerinnen etwas Neues ausgedacht. Nach einem Märchenblock von ca. 20 - 30 Minuten gibt es passende kleine Häppchen in der anschließenden Pause.So können sich die Zuhörerinnen und Zuhörer die Märchen im wahrsten Sinne "einverleiben" Carmen Stumpf erzählt ein chinesisches Märchen, Helga Schwarting erzählt von einer Waldfrau und in den Orient entführt Ute Hommel.
Karten für 10 Euro im Vorverkauf gibt es im Bücherregal in Bopfingen, an der Abendkasse kosten sie 12 Euro. Im Preis sind die Häppchen enthalten.
Karten für 10 Euro im Vorverkauf gibt es im Bücherregal in Bopfingen, an der Abendkasse kosten sie 12 Euro. Im Preis sind die Häppchen enthalten.
Der Bär war los
"Warum wurden von diesem Bären nur genau eintausendneunhundertzwölf angefertigt?" fragt Karl Maier und hält einen großen, schwarzen Bären hoch. Und schmunzelnd fügt er hinzu: "Oder sollte ich fragen, was 1912 mit diesem Bären zu tun hat?" Jetzt dämmert er einer Zuhörerin: "1912 ist die Titanic gesunken!" Und tatsächlich wurden von diesem schwarzen Bären, dem Trauerbären, genau 1912 Exemplare gefertigt zum Andenken an den Untergang der Titanic.
Mit solchen Geschichten zu seiner wunderbaren Sammlung von Steiffbären fesselt der frühere Ortsvorsteher von Unterkochen die Zuhörerinnen und Zuhörer bei einem Abend mit Bärenmärchen und Bärengeschichten.
Er erzählt, wie Margarete Steiff über die Produktion von kleinen Elefanten auf die Idee kam, Stofftiere für Kinder zu produzieren, dass der amerikanische Präsident Theodor (Teddy) Roosevelt der Namensgeber des Teddybären war und dass er als IG-Metall- Bevollmächtigter von Heidenheim für die Firma zuständig war wegen des kleinen (metallenen) Knopfs im Ohr. Im Vorraum des Sitzungssaals im Rathaus Unterkochen ist eine Bärenausstellung aufgebaut mit liebevollen, kleinen Szenerien um die Bären herum. Die Eyponate stellen nur etwa ein Sechstel seiner Sammlung dar. In der Pause stellt er einige besondere Exemplare vor und erzählt, wie er zu den Bären gekommen ist.
Märchenerzählerin Ute Hommel führt in die Bedeutung des Bären in der Mythologie ein. Bei den Kelten galt die Bärin als die schützende Mutter. Der Bär ist die Verkörperung der wilden Natur, durch seine meist langsamen Bewegungen ist er aber auch ein Symbol für Ruhe und Gelassenheit.Als Sinnbild von Stärke und Wildheit gilt er in den europäischen Märchen So stehen verzauberte Bären oft für männliche Kraft und es bedarf erst einer gewissen Kennenlernphase, bis der Bär erlöst wird und damit ein Mädchen erwachsen und zur Partnerschaft fähig wird.
In dem Märchen von den "Drei Rosen an einem Stiel" verlangt der Bär als Bedingung für das Überlassen der Rosen die Anwesenheit der unbedarften Bauerntochter. Sie versucht, trotz der Intrigen ihrer neidischen Schwester, ihr Versprechen zu halten und den Bären aufzusuchen. Durch diese Treue und Liebe erlöst sie den Bären und wird seine Gemahlin und Königin.
Im russischen Märchen "Kater und Fuchs" lassen sich sowohl der Wolf als auch der Bär übertölpeln, obwohl sie an Kraft und Stärke den beiden anderen weit überlegen sind. Aber gegen die listige Füchsin und den gewitzten Kater kommen sie nicht an.
Auch im bekannten Grimms Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot" ist der Bär ein verzauberter Prinz. Ein böser Zwerg hat ihn verwünscht und erst durch dessen Tod bekommt er seine menschliche Gestalt wieder. Die beiden Mädchen helfen ihm dabei, indem sie den Zwerg eines Teils seiner Zauberkraft berauben, die in seinem Bart steckt.
Mit einer Beerenbowle und reizenden, gebackenen Bärchen und Bärentatzen wurden die Gäste in der Pause versorgt.
Mit solchen Geschichten zu seiner wunderbaren Sammlung von Steiffbären fesselt der frühere Ortsvorsteher von Unterkochen die Zuhörerinnen und Zuhörer bei einem Abend mit Bärenmärchen und Bärengeschichten.
Er erzählt, wie Margarete Steiff über die Produktion von kleinen Elefanten auf die Idee kam, Stofftiere für Kinder zu produzieren, dass der amerikanische Präsident Theodor (Teddy) Roosevelt der Namensgeber des Teddybären war und dass er als IG-Metall- Bevollmächtigter von Heidenheim für die Firma zuständig war wegen des kleinen (metallenen) Knopfs im Ohr. Im Vorraum des Sitzungssaals im Rathaus Unterkochen ist eine Bärenausstellung aufgebaut mit liebevollen, kleinen Szenerien um die Bären herum. Die Eyponate stellen nur etwa ein Sechstel seiner Sammlung dar. In der Pause stellt er einige besondere Exemplare vor und erzählt, wie er zu den Bären gekommen ist.Märchenerzählerin Ute Hommel führt in die Bedeutung des Bären in der Mythologie ein. Bei den Kelten galt die Bärin als die schützende Mutter. Der Bär ist die Verkörperung der wilden Natur, durch seine meist langsamen Bewegungen ist er aber auch ein Symbol für Ruhe und Gelassenheit.Als Sinnbild von Stärke und Wildheit gilt er in den europäischen Märchen So stehen verzauberte Bären oft für männliche Kraft und es bedarf erst einer gewissen Kennenlernphase, bis der Bär erlöst wird und damit ein Mädchen erwachsen und zur Partnerschaft fähig wird.
In dem Märchen von den "Drei Rosen an einem Stiel" verlangt der Bär als Bedingung für das Überlassen der Rosen die Anwesenheit der unbedarften Bauerntochter. Sie versucht, trotz der Intrigen ihrer neidischen Schwester, ihr Versprechen zu halten und den Bären aufzusuchen. Durch diese Treue und Liebe erlöst sie den Bären und wird seine Gemahlin und Königin.Im russischen Märchen "Kater und Fuchs" lassen sich sowohl der Wolf als auch der Bär übertölpeln, obwohl sie an Kraft und Stärke den beiden anderen weit überlegen sind. Aber gegen die listige Füchsin und den gewitzten Kater kommen sie nicht an.
Auch im bekannten Grimms Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot" ist der Bär ein verzauberter Prinz. Ein böser Zwerg hat ihn verwünscht und erst durch dessen Tod bekommt er seine menschliche Gestalt wieder. Die beiden Mädchen helfen ihm dabei, indem sie den Zwerg eines Teils seiner Zauberkraft berauben, die in seinem Bart steckt.
Mit einer Beerenbowle und reizenden, gebackenen Bärchen und Bärentatzen wurden die Gäste in der Pause versorgt.
Bärenmärchen und Bärengeschichten in Unterkochen
Wo könnte man besser Bärenmärchen erzählen als bei den Bärenfangern von Unterkochen. Und was könnte besser dazu passen als die wunderbare Sammlung der unterschiedlichsten Bären von Karl Maier. Ob großer brauner Kuschelbär, Hauptmann von Köpenick, handgroße Miniaturbären, Karl Maier hat sie alle. Und er zeigt einen Teil seiner umfangreichen Sammlung als Begleitprogramm zu den Märchen, die Ute Hommel vorträgt.
Termin: Freitag, 28. April 2017 um 19 Uhr im Rathaus Unterkochen. Der Eintritt beträgt 5 e. In der Pause gibt es "Bäriges" und natürlich reichlich Gelegenheit, die Ausstellung zu bewundern.
Termin: Freitag, 28. April 2017 um 19 Uhr im Rathaus Unterkochen. Der Eintritt beträgt 5 e. In der Pause gibt es "Bäriges" und natürlich reichlich Gelegenheit, die Ausstellung zu bewundern.
Große Resonanz beim Weltgeschichtentag
Mit soviel Zuspruch hatten Ute Hommel und Helga Schwarting nicht gerechnet: Zeitweise folgten mehr als 30 Zuhörerinnen den Märchen der beiden Erzählerinnen, die an ungewohnter Stelle erzählt wurden. Statt Tee, Bücher, Schuhe, Fotos oder Pasta gab es zum Weltgeschichtentag Märchen in den Geschäften rund um den Marktplatz und die Aalener Mittelbachstraße.
Am 20. März ist Weltgeschichtentag
In diesem Jahr wollen wir zum Weltgeschichtentag etwas Neues ausprobieren: Wir wollen am Marktplatz Aalen und in der Mittwlbachstraße einige Geschäfte aufsuchen. Zuerst stellen die Ladeninhaber ihr Geschäft kurz vor und dann erzählen Ute Hommel und Helga Schwarting passende Märchen: Ein orientalisches im duftenden Teeladen von Lovendel, ein Grimms Märchen in der Buchhandlung Osiander, ein Märchen von Schuhen im Secret Store, ein Märchen von Bildern in den First Floor studios und natürlich ein italienisches Märchen im Imbiss von Da Fernando. Den Abschluss bildet ein gemütliches Beisammensein im Eiscafé Venezia, wo wir uns über die Märchen unterhalten können. Wir sind sehr gespannt, wie diese Form des Weltgeschichtentags angenommen wird. Der Eintritt ist frei.
Im Bonhoeffer-Haus: Märchen von Gott und der Welt
Im gut besuchten Saal des Bonhoeffer-Hauses lauschten die
Gäste den frei erzählten Märchen und den verbindenden Klavierklängen von
Fabrizio Mancini.
„Was macht Gott den ganzen Tag?“ fragten Ingrid Raschka und
ein Bettler in dem gleichnamigen Märchen den Propheten Mosche. Durch seine Gier
erlebt der Bettler nicht nur die Sonnenseiten des göttlichen Schaffens, sondern
auch die Schattenseiten.
Auch in dem von Ute Fallscheer vorgetragenen arabischen
Märchen von Kapitän Hikmet, einem Seeräuber, weiß dieser die Gaben Gottes nicht
zu schätzen. Er wirft Allahs Geschenke den Fischen vor und wird daher zur
Strafe zu einer Irrfahrt auf den Weltmeeren verurteilt.
Den Unterschied zwischen Himmel und Hölle zeigt der Prophet
Elia einem Rabbi: Die zu langen Löffel können entweder selbstsüchtig und
vergeblich zur Nahrungsaufnahmen dienen oder man hilft sich gegenseitig.
Mit dem heiteren russischen Märchen vom Soldaten, der
vorübergehend im Himmel und dann in der Hölle landet, zeigte Carmen Stumpf, wie
sich auch in diesen Gefilden mit List vieles erreichen lässt. Auch das chinesische
Märchen vom Sonnengott, der die Mondgöttin heiraten will, sie aber nie einholen
kann, ließ die Zuhörer schmunzeln.
Das afrikanische Märchen von Fidi Mikulli erzählt vom Leid
eines Menschen. Seine Klagen stören den Gott, so dass er den Mann zu sich rufen
lässt. Am Ende muss dieser einsehen, dass der Tod zum Leben gehört, aber ebenso
die Trauer.
Das bekannte Bechstein-Märchen vom gnitzen Schwaben, der das
Leberlein gefressen hatte, von Ingrid Raschka auf Schwäbisch erzählt, beendete
einen Märchenabend, der zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln anregte.
Märchen von Gott und der Welt
"In den alten Zeiten...", so fangen viele Märchen an. In diesen alten Zeiten kam Gott auch noch öfter in die Welt zu den Menschen. Von solchen Erdengängen, aber auch von anderen Gottheiten, erzählen Ute Fallscheer, Ingrid Raschka und Carmen Stumpf an einem Märchenabend am Dienstag, dem 7. Februar um 19 Uhr im Bonhoefferhaus, Fuchsweg 24 in Aalen- Unterrombach. Der Eintritt beträgt 8 Euro. In der Pause bewirtet die Gruppe 55 plus. Die musikalische Begleitung übernimmt Fabrizio Mancino.
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